Sauberes Wasser mit W.E.T-Filtern

Kasendorf (September 2019) - Dass sich die Hidden Champions oft auf dem platten Land verstecken, ist allgemeinhin bekannt. Im Fall der W.E.T GmbH ist es genauer gesagt nicht das platte Land, sondern die liebliche Landschaft der Fränkischen Schweiz vor den Toren Kulmbachs, wo die Firma angesiedelt ist. Außenwirtschaftsberaterin Cornelia Kern von der IHK Bayreuth für Oberfranken, Sousan El-Faksch, Repräsentantin der Auslandshandelskammer Oman und Karoline Rübsam vom Außenwirtschaftsportal Bayern machten sich auf den Weg und besuchten die Firma in Oberfranken.

  • W.E.T. steht für Wasser, Energie und Technologie und hat sich auf die Aufbereitung von verschiedenen Rohwasserqualitäten zu Trinkwasser spezialisiert. W.E.T. entwickelt und produziert kleine Ultrafiltrationsanlagen in Serie, geht aber auch auf kundenspezifische Wasserprobleme ein.
  • 100. Filteranlage
    100. Filteranlage
    „Die Schwerpunkte der Firma liegen in der Entwicklung, Montage und Wartung von Ultrafiltrationen für Schwimmbäder und Wasserwerke“, erklärt Geschäftsführer Michael Reis. 2011 konnte W.E.T dann schon ein Jubiläum und eine Premiere feiern: Die 100. Ultrafiltration für ein Schwimmbecken und die Eröffnung des ersten Passivhaus-Hallenbades in Europa, das Bambados in Bamberg (s. Bilder), ausgerüstet mit Ultrafiltration von W.E.T.
  • Gemischte Kundenpalette
    Gemischte Kundenpalette
    Der Erfolg der Filterspezialisten, die in ganz Europa tätig sind und auch auf dem russischen Markt Fuß gefasst hatten, basiert auf der Firmenphilosophie: Flexibel sein und eine gemischte Kundenpalette pflegen. „Unsere Kunden stammen aus der Industrie, kommunalen Behörden und Anlagenbauern. Zudem entwickeln wir uns stetig weiter, das neuste ist die von uns entwickelte Nanofiltration zur Reduzierung von Desinfektionsnebenprodukten in Schwimmbädern“. Nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Wartung zählt zu unserem Service. „Viele Standbeine bedeuten Stabilität und wenig Risiko.“
  • Go International und Messen
    Go International und Messen
    „Bei Fragen zum Auslandsgeschäft ist unser erster Gang immer zu den Experten der IHK Bayreuth, die auch im europäischen Beraternetzwerk Enterprise Europe Network eingebunden sind: Vor allem zu komplizierten Themen wie der Entsendung von Mitarbeitern ins europäische Ausland berät Cornelia Kern und ihre Kollegen immer wieder zu rechtlichen Unklarheiten und beantwortet Fragen zu Papieren und notwendigen Dokumenten“, erklärt Veronika Reis, unter anderem zuständig für die Mitarbeiterentsendung in der Firma. W.E.T ist seit Anfang dieses Jahres auch Teilnehmer am Förderprojekt Go International der bayerischen IHKs und Handwerkskammern und hat dadurch unter anderem fremdsprachige Prospekte und eine englischsprachige Website für ausländische Messeauftritte erstellen lassen. Zudem kommt einmal pro Woche ein Sprachtrainer in die Firma, der die Mitarbeiter in Geschäftsenglisch schult. Dies und die aktuelle Beratung zur Geschäftspartnersuche durch die Auslandshandelskammer Oman wird im Rahmen von Go International gefördert.
  • Persönliche Präsenz wichtig
    Von Anfang an ist W.E.T auf Messen im In- und Ausland Vertreten, als nächstes die Leisure Show im September in Dubai. Die Präsenz auf den Messen im In- und Ausland ist Firmenchef Reis immens wichtig: „Durch die persönliche Anwesenheit schafft man Vertrauen, kommt eher ins Gespräch“. Weiterer Tipp fürs Auslandsgeschäft ist, sich zunächst mit den gesetzlichen Vorschriften vertraut zu machen: Welche Regeln gibt es, wie sehen die Entsenderichtlinien aus? „Wenn man diese Faktoren recherchiert hat, muss man abwägen, ob sich der finanzielle und auch personelle Aufwand auch lohnt“, sagt Michael Reis. Fazit: Eine umfassende und gründliche Recherche über den Zielmarkt ist unablässig.+++