X-Move: Spaß an Bewegung grenzenlos

Stockstadt (Oktober 2018) – Sie feiern in diesem Jahr ihr 10-jähriges Firmenjubiläum: X- MOVE aus dem mainfränkischen Stockstadt plant und baut Skateparks, Parkour-, Kletter- und Spielplatzanlagen in ganz Europa aus Beton und Stahl. „Wir sind von Anfang an in Europa vertreten, knapp die Hälfte unserer Geschäfte haben wir seit Firmengründung 2008 im Ausland abgewickelt“, sagt Geschäftsführer Andreas Bast.

  • X- MOVE war auch die erste deutsche Firma, die sich auf den Bau Parkouranlagen spezialisiert hat und hatte damit den richtigen Riecher: Parkourlaufen ist im Trend, zurzeit entstehen in Städten und Ballungszentren in ganz Europa diese Sportanlagen. „Vor allem in Großbritannien gibt es einen großen Markt dafür. Und in diesem Jahr entstanden Anlagen in Irland, Frankreich, Spanien und Liechtenstein“, berichtet der X- MOVE -Chef.
  • Die IHK Aschaffenburg hilft
    Die IHK Aschaffenburg hilft
    Die Firma arbeitet im Ausland mit Distributoren zusammen, also Wiederverkäufern, die Endkunden bedienen. „Wir sind auf Messen im In- und Ausland vertreten, als Besucher oder auch als Standkunden“, so Andreas Bast. Vieles läuft auch über Mund-zu-Mund-Propaganda. Da X- MOVE eine Nische bedient, kommen viele Distributoren, aber auch Stadtverwaltungen wie etwa Grünflächenämter, direkt auf die Firma zu. Interessenten und Kunden werden dann nach Stockstadt eingeladen, um die Anlagen zu besichtigen. Bei der Abwicklung der Auslandsgeschäfte steht die Expertin Ursula Müller, Leiterin des Bereichs International an der IHK Aschaffenburg, mit Rat und Tat zu Seite. „Ob bei Zollfragen oder Fragen zur Rechnungsstellung – wir wenden uns an die IHK oder auch die Mitarbeiter der Auslandshandelskammern.“ Als Tipp fürs Auslandgeschäft rät Andreas Bast, sich immer einen Partner vor Ort zu suchen: „Man benötigt einen starken Partner, der sich bei Rechnungszahlung und Kaufvertragsgestaltung im jeweiligen Land auskennt.“ Zudem müsse man immer die Zahlungsbedingungen und Währungsschwankungen im Auge behalten sowie Sicherheiten einbauen. „Beispielsweise ist es aktuell mit dem englischen Pfund schwierig. Rechnungen stellen wir generell in Euro und wir bestehen auf Teil-Zahlungen mit Vorkasse.“ Schließlich gebe es in anderen Ländern andere Zahlungsfristen als hier, 90 Tage seien im Ausland meist üblich. „Da komme es schnell mal vor, dass eine Firma erst einmal die Materialkosten alleine stemmen muss“, so der X-MOVE -Chef.
  • Skaten und Klettern von Vorteil
    Skaten und Klettern von Vorteil
    X- MOVE hat insgesamt 15 Beschäftigte, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen: Architekten, Ingenieure, Bauzeichner oder Künstler. Einige von ihnen können Skaten, Klettern oder Parkourlaufen, denn schließlich müssen die Anlagen nutzergerecht geplant und sicher umgesetzt werden. Um die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, sitzt Andreas Bast persönlich in zwei europäischen Normenausschüssen für Skateparks und Parkoureinrichtungen. Die Anlagen werden direkt in Stockstadt entworfen und gemeinsam mit dem Beton-Fertigteilwerk der Firma Dreßler Bau GmbH produziert. Nicht nur auf Anlagen für Sport und Bewegung ist X- MOVE ausgerichtet – die Firma ist auch bei Sonderaufträgen gefragt, etwa bei Objekten für bei Bundes- oder Landesgartenschauen oder Parks. „Für einen Park in München haben wir letztens überdimensionale Kieselsteine entwickelt, auf denen Besucher sich ausruhen und picknicken können.“
  • Skaten und Klettern von Vorteil
    Große Coups der Firma waren die Parkouranlage The Leap in London und die Skateanlage Blandan im französischen Lyon. Dieses Jahr gab und gibt es Projekte in Spanien, Frankreich, Liechtenstein und Osteuropa. Wichtiger Tipp des Firmenchefs zum Schluss: „Man darf sich bei Projektgeschäften nicht verzetteln. Immer ein potentieller Auslandsmarkt nach dem anderen.“+++Karoline Rübsam, Außenwirtschaftsportal Bayern auwi-bayern.de