Neue Handelsabkommen mit den USA – EU bietet Unternehmen die Chance auf Beteiligung

Neue Handelsabkommen mit den USA – EU bietet Unternehmen die Chance auf Beteiligung

Konsultation


München (18.04.2019) - Am 15.04.2019 erteilten die EU-Mitgliedstaaten der EU-Kommission zwei Mandate für Handelsverhandlungen mit den USA über Konformitätsbewertungen und die Abschaffung von Industriegüterzöllen. Landwirtschaftliche Güter sind von den Mandaten ausgeschlossen.

Es wird erwartet, dass die Verhandlungen in den kommenden Wochen oder Monaten beginnen.
 
Die USA waren im Jahr 2018 mit einem Exportvolumen im Wert von rund 21 Mrd. Euro der wichtigste Auslandsmarkt Bayerns.

Feedback-Möglichkeit

Die Europäische Kommission bittet daher um Stellungnahmen zu möglichen Bereichen der Regulierungszusammenarbeit mit den USA. Das Feedback bayerischer Unternehmen ist insbesondere in folgenden Bereichen gefragt:

  • Konformitätsbewertung: Mit welchen Hemmnissen und welchem Verwaltungsaufwand sind Exporteure bei transatlantischen Handel im Zusammenhang mit der Zertifizierung der Konformität von Produkten konfrontiert?
  • Dialog über Normen: Um den Handel in Zukunft zu erleichtern und die Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu erhöhen, möchte sich die EU-Kommission bei den Verhandlungen auf die Zusammenarbeit bei Normen insbesondere auf die Bereiche konzentrieren, in denen noch keine Normen existieren. Das sind z.B. Additive Fertigung, Robotik und technische Textilien, die als mögliche Kooperationsbereiche identifiziert wurden. Die Kommission ist auch daran interessiert, Beiträge von Interessengruppen zu anderen möglichen Standardbereichen zu erhalten, in denen eine solche Zusammenarbeit Handelsvorteile bringen könnte.
  • Regulierungszusammenarbeit in Sektoren: Welche Sektoren haben das Potenzial, den bilateralen Handel zu erleichtern, wobei die EU-Schutzniveaus uneingeschränkt eingehalten werden sollen.

 
Sie können Ihr Feedback an folgende Adresse senden: TRADE-EU-US-REG-COOP-CONSULTATION@ec.europa.eu. Diese Konsultation läuft noch bis 23. April 2019.
 
Weitere Informationen zur Konsultation entnehmen Sie dem Anhang.
 
Quelle:
Pressemitteilung Europäischer-Rat
Pressemitteilung Europäische Kommission
 

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