Bayerns Exporte stagnieren

Bayerns Exporte stagnieren

BIHK-Chef Gößl: „Globale Risiken nehmen zu“


München (18.02.2019) - 2018 hat die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von 190,6 Milliarden Euro exportiert. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Rückgang von 0,1 Prozent, das erste Minus seit 2009, so die jetzt veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

Erster Exportrückgang

„Der erste Exportrückgang seit fast zehn Jahren zeigt, dass die globalen Risiken zulegen. Zunehmender Protektionismus sowie die US-Strafzölle hinterlassen ihre Bremsspuren in den Orderbüchern der bayerischen Betriebe“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Gößl betont, dass der Handel innerhalb der EU sowie mit China weiter äußerst erfreulich laufe.

Brexit bedeutet Dämpfer

„Der drohende Chaos-Brexit hat sich bereits zu einem Dämpfer entwickelt. Die Ereignisse zeigen eindringlich, wie wichtig der regelbasierte, freie Handel für unsere Wirtschaft ist“, so Gößl. Der BIHK-Chef mahnt die Politik, angesichts der zunehmenden globalen Risiken den Wirtschaftsstandort Deutschland mit einer zukunftsweisenden Investitions-und Steuerpolitik zu stärken.