Nürnberg liegt an der Seidenstraße

Nürnberg liegt an der Seidenstraße

Kongress „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“ am 25. Juli 2018 in Nürnberg


Nürnberg (26.02.2018) - Der Begriff „Seidenstraße“ weckt unterschiedliche Assoziationen: Angefangen vom alten Netz der Karawanenrouten zwischen dem Mittelmeer und Ostasien bis hin zur chinesischen Initiative des 21. Jahrhunderts.

  • Premiere: Kongress „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“ am 25. Juli 2018 in Nürnberg
  • Kooperationspartner: Industrie- und Handelskammern in Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und NürnbergMesse
  • Ziel: Interessierte Unternehmen über die Potenziale des Mega-Projektes „Seidenstraße“ zu informieren

Diese ist langfristig ausgerichtet, bereits mit rund 900 Projekten und prognostizierten Investitionen in Höhe von 900 Milliarden US-Dollar im Verhandlungs- und Planungsstadium ausgestattet. Anlass genug, um den Kongress „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen zu starten, findet Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse Group: „In Asien stellen wir immer wieder fest, dass ‚One Belt, one Road‘ ein Riesen-Thema ist – in Europa und Deutschland bislang noch nicht. Gerade für Unternehmen bündelt der neue Kongress deshalb die zentralen Fragestellungen und bietet Lösungen und Geschäftsoptionen.“

Der Kongress findet am 25. Juli 2018 erstmals im Messezentrum Nürnberg statt.

Für den bayerischen Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer liegen die Vorteile des Kongresses auf der Hand: „China forciert das Projekt ‚Seidenstraße‘ mit enormen Ressourcen und einer klaren strategischen Ausrichtung. Wir müssen unseren Unternehmen in Bayern deutlich machen, welche wirtschaftlichen Chancen darin liegen und gegebenenfalls auch aufzeigen, wo Vorsicht geboten ist.“

Nürnberg mit konkretem „Seidenstraßen-Bezug“

Nürnberg ist als Kongressstandort bewusst gewählt, denn die Frankenmetropole spielt beispielsweise logistisch eine wichtige Rolle im Rahmen der „China Landbridge“: So verlässt seit Oktober 2015 ein sogenannter Intermodalzug einmal pro Woche das Güterverkehrszentrum Nürnberg, beladen mit 54 Containern. Nach zwei Wochen und rund 10.000 Kilometern Fahrt erreicht der Transport dann das chinesische Chengdu und fährt mit neuer Fracht zurück nach Nürnberg. Die wirtschaftlichen Vorteile dieser Route sind nicht nur 2008 durch eine Machbarkeitsstudie der Fraunhofer Arbeitsgruppe SCS (Supply Chain Services) ermittelt worden, sondern sie bestätigen sich auch als sinnvolles Angebot in Ergänzung zu See- und Luftfracht in der Praxis.

Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link.

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Quelle: NürnbergMesse