Dänemark erhöht Strafen für ausländische Firmen bei Nichtabgabe von RUT-Meldung

Dänemark erhöht Strafen für ausländische Firmen bei Nichtabgabe von RUT-Meldung

Melderegister RUT


Kopenhagen (13.10.2018) - Dänemark geht seit Juli 2018 mit erhöhten Bußgeldern gegen Unternehmen vor, die nach Dänemark entsandte Beschäftigten nicht korrekt im Register für ausländische Dienstleister (RUT) anmelden.

Neu ist auch, dass die Geldstrafen nun täglich in Höhe von 1.500 DKK erhoben werden können.

RUT, das Register für ausländische Dienstleister

RUT ist die Abkürzung für „Registret for Udenlandske Tjenesteydere“. Ausländische Dienstleister (entsandte Arbeitnehmer und Selbstständige), die in Dänemark Dienstleistungen erbringen, müssen im RUT angemeldet werden.

Mit der Anmeldung stellt der Staat sicher, dass dänische Arbeitgeber und ausländische Unternehmen, die als Dienstleister Mitarbeiter nach Dänemark entsenden, ihre Beiträge in den Arbeitsmarktfonds für Entsendete (AFU) entrichten.

Es gibt wenige Ausnahmen, für die keine Anmeldung erforderlich ist, dazu gehören die Teilnahme an Konferenzen, konzerninterne Entsendungen oder Beratungsleistungen im Bereich Jahresabschlüsse.

Die Anmeldung bei der RUT ist über das Online-Portal indberet.virk.dk möglich und kann in deutscher Sprache erfolgen.

Quelle: AHK Dänemark, Newsletter Bayern Handwerk International