Reform der Entsenderichtlinie

Reform der Entsenderichtlinie

Aktuelle Änderungen zur Mitarbeiterentsendung:


Berlin (17.08.2017) - Das Ziel der Überarbeitung ist die Erleichterung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen unter Beachtung eines fairen Wettbewerbs und den Arbeitnehmerrechten.


Die überarbeitete Richtlinie soll insbesondere folgende Punkte regeln:

  • die Entlohnung von entsandeten Arbeitnehmer nach den Bestimmungen des Ziellandes
  • die Dauer der Entsendung wird auf 12 Monaten beschränkt. Sie kann um 6 Monate verlängert werden.
  • die Anwendung von Lohnabkommen für entsandte Arbeitnehmer in allen Sektoren
  • die Gleichbehandlung von entsandten und lokalen Arbeitnehmern
  • Ausnahmeregelungen für den Transportsektor: Novellierung der Entsenderichtlinie gilt erst ab dem Inkrafttreten von sektorspezischen Gesetzen
  • die Umsetzungsfrist beträgt 3 Jahre plus ein weiteres Jahr vor der Anwendung der Richtlinie.
Die Vergütung beinhaltet dabei den Mindestlohn und andere Lohnbestandteile wie zum Beispiel Bonuszahlungen oder Lohnzulagen. Auf Grundlage dieser Übereinkünfte beginnen die Verhandlungen im EU-Parlament.
Quelle und weitere Informationen.