Brexit und Steuern

Brexit und Steuern

Im Bereich Steuern und Zölle wird der Brexit erhebliche Auswirkungen haben, vor allem grenzüberschreitende Warenbewegungen und Dienstleistungen können betroffen sein. Bei den nachfolgenden Ausführungen wird von einem "harten Brexit" ausgegangen. Ob für einen bestimmten Zeitraum Übergangsregelungen gelten, ist derzeit (Stand: Mitte Dezember 2018) nicht absehbar. Die weiteren Entwicklungen müssen daher in jedem Fall im Blick behalten werden.

Erneute Zollgrenzen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich (VK) würden Auswirkungen auf die Umsatzsteuer und den Handel mit verbrauchsteuerpflichtigen Erzeugnissen haben. Es können sich ebenfalls Änderungen bei der Ertragsbesteuerung der Unternehmen ergeben. Das VK sinkt auf den Status eines Drittstaates ab.

Bayerische Unternehmen, die Waren oder verbrauchsteuerpflichtige Erzeugnisse ins Vereinigte Königreich liefern, von dort beziehen oder Dienstleistungen ausführen, werden wahrscheinlich ihre Geschäftsprozesse anpassen müssen. Das Risikoprofil von Handelstransaktionen und Dienstleistungen wird sich verändern.

Interessante Fragen für Unternehmen:

  • Welche Verpflichtungen müssen Unternehmen mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU erfüllen und wie werden die wirtschaftlichen Beziehungen in Zukunft ausgestaltet?
  • Welche steuerrechtlichen Auswirkungen hat der Brexit für Unternehmen aus Bayern?

Themenpaket Brexit und Steuern