Das Deutsche Global Compact Netzwerk in Äthiopien, Ghana und Tunesien

Das Deutsche Global Compact Netzwerk in Äthiopien, Ghana und Tunesien

Menschenrechtliche Sorgfalt


Berlin (26.07.2018) - Im Rahmen des Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte führt das Deutsche Global Compact Netzwerk in drei verschiedenen afrikanischen Ländern Trainings für dort ansässige deutsche Unternehmen und ihre Zulieferer durch.

Ende 2016 verabschiedete die deutsche Bundesregierung den „Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP). Sie formuliert dort die Erwartung an alle Unternehmen in Deutschland, die Menschenrechte zu achten. Dieser Verantwortung kommen Unternehmen nach, indem sie Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt einrichten. Das Deutsche Global Compact Netzwerk begleitete seit Beginn die Umsetzung des NAP in Unternehmen und unterstützt diese mit vielfältigen Fortbildungs- und Qualifizierungsprogrammen.

Lieferkette

Die größten praktischen Herausforderungen für Unternehmen bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt liegen häufig in der Lieferkette. Hier setzt das neue Trainingsformat des DGCN an: In einem Pilotprojekt mit Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) werden von August bis November 2018 ganztägige Trainings in den Ländern Äthiopien, Ghana und Tunesien durchgeführt.

Unternehmen werden praktische Tipps an die Hand gegeben, wie sie die Menschenrechte in ihrer eigenen Unternehmenstätigkeit umsetzen und gleichzeitig Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil nutzen können.

Außerdem soll das Pilotprojekt die Rolle von Menschenrechten stärker vor Ort verankern. Deshalb wird es auch ausgewählte Trainings für Multiplikatoren geben, also für Personen in Verbänden, Kammern, Nachhaltigkeitsinitiativen oder NGOs, die mit Unternehmen am Thema Nachhaltigkeit arbeiten.

Die Trainings finden an den folgenden Tagen und Orten statt: