Grenzüberschreitende Zahlungen

Mit dieser Verordnung wird sichergestellt, dass die Gebühren für grenzüberschreitende Zahlungen in Euro mit denen identisch sind, die im jeweiligen Land für Zahlungen in Euro erhoben werden

Mit der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft wurden Unterschiede zwischen den Gebühren für grenzüberschreitende und solche für inländische Zahlungen in Euro abgeschafft. Sie gilt in allen EU-Mitgliedstaaten für alle Zahlungen in Euro. Grundsätzlich müssen demnach für Zahlungen über einen Zahlungsdienstleister (z.B. Ihre Bank) die Gebühren unabhängig davon sein, ob es sich um inländische oder grenzüberschreitende Zahlungen handelt.

Die Verordnung gilt für alle elektronisch abgewickelten Zahlungen, darunter Überweisungen, Lastschriften, Geldabhebungen am Geldautomaten, Zahlungen per Kredit- und Debitkarte und Finanztransfers. Je nach Art der Zahlung können bestimmte Voraussetzungen gelten. So ist etwa für Überweisungen und Lastschriften bei Auftragserteilung die Angabe von IBAN und BIC erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Alle Mitgliedstaaten, die nicht der Eurozone angehören, können die Anwendung dieser Verordnung dahin gehend ausdehnen, dass für Zahlungen in Euro die gleichen Entgelte erhoben werden wie für Zahlungen in der Landeswährung.