Online: Ausschreibungen aus Osteuropa und Zollsätze
Mehr als 80 Prozent aller öffentlichen Ausschreibungen europaweit sind unterhalb der EU-Schwellenwerte und werden derzeit nur in Landessprache veröffentlicht.
Damit sind sie für die meisten deutschsprachigen Klein- und Mittelbetriebe nicht zugänglich. Unter http://www.ostgeschaeft.com findet sich die erste Plattform, die diese Ausschreibungen in deutscher Sprache veröffentlicht. Mit dem neuen Portal werden zunächst Ausschreibungen aus den Ländern Slowakei und Tschechische Republik an die deutschsprachige Öffentlichkeit gebracht. In weiteren Schritten werden auch Ungarn, Polen, Rumänien, Kroatien und andere Länder Ost- und Südosteuropas eingebunden.
Da es in der EU nicht erlaubt ist, inländische Unternehmen in irgendeiner Weise zu bevorzugen, haben auch ausländische KMUs durchaus eine Chance auf Auftragserteilung, wie viele erfolgreiche Fälle zeigen. Dazu bietet das Portal auch einen Übersetzungsservice. Die Teilnahme an Ausschreibungen in Osteuropa ist jedenfalls umso interessanter, als in den nächsten Jahren ein beträchtlicher Teil der EU-Förderungen in die neuen EU-Länder fließen wird. Um weiterhin von EU-Geldern profitieren zu können wird es für viele Unternehmen immer wichtiger, hinsichtlich öffentlicher Aufträge auch im Ausland zu suchen. http://www.ostgeschaeft.com http://www.centropa.co.at
Zollsätze im Internet
Zollsätze können inzwischen umfassend im Internet abgefragt werden. Die Adresse für Einfuhrzollsätze der Europäischen Union (d.h. Importe aus Drittländern) lautet:
http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/tarhome_de.htm
Einfuhrzollsätze in Drittländern, d.h. interessant für Exporte aus der EU, können auf der Market Access Database abgerufen werden: http://mkaccdb.eu.int/mkaccdb2/datasetPreviewFormATpubli.htm?datacat_id=AT&from=publi> 2. Punkt Applied Tariffs Database.
Quelle: Export Newsletter Handelskammer Bozen






