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Fokus auf... die Slowakei

Fokus auf... die Slowakei

Nürnberg - Die Slowakei ist der am stärksten wachsende Markt in Mitteleuropa und ist besonders für deutsche Unternehmen interessant.

Die slowakische Wirtschaft konnte 2005 mit einer Steigerung von 6 Prozent das viertgrößte Wachstum unter allen Volkswirtschaften der EU verzeichnen. Gleichzeitig sanken die Arbeitslosenquote und Inflationsrate in der Slowakei auf einen langjährigen Tiefstand. Getragen wird dieser Aufschwung von der expandierenden Automobilbranche. Setzt sich die gegenwärtige Entwicklung fort, wird die Slowakei bis 2010 gemessen am Pro-Kopf-Ausstoß von Pkws zum Automobilweltmeister aufsteigen.

Der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Slowakei ist Deutschland. Mehr als ein Viertel der slowakischen Exportgüter wird in Deutschland eingeführt. Ebenso fragt die slowakische Wirtschaft zahlreiche Güter aus Deutschland nach: Über ein Fünftel der slowakischen Importe kommt aus deutschen Landen. Der Handel konzentriert sich dabei zu 60 Prozent auf den Bereich der Automobil- und Maschinenbauindustrie, in beiden Ländern traditionelle und bedeutsame Wirtschaftszweige. Darüber hinaus erstreckt sich der bilaterale Handel auf elektrotechnische und – in bereits deutlich geringerem Umfang – chemische Erzeugnisse.

Auch bei den ausländischen Direktinvestitionen genießt Deutschland eine vorrangige Stellung. Ein Fünftel der ausländischen Direktinvestitionen in die Slowakei stammt aus Deutschland. So haben in den letzten Jahren namhafte Firmen wie u.a. Allianz, Deutsche Telekom, E.ON-Ruhrgas, Siemens und Volkswagen in den Standort Slowakische Republik investiert. Doch auch der Mittelstand ist besonders im Maschinen- und Fahrzeugbausegment gut vertreten. Mittlerweile sind mehr als 400 Firmen mit deutscher Beteiligung in der Slowakei aktiv.

Für ein Engagement in der Slowakei spricht die Verfügbarkeit von qualifizierten und leistungsbereiten Arbeitskräften bei einem relativ niedrigen Lohnniveau. Durch die Mitgliedschaft in der EU ist die Slowakei Teil des europäischen Binnenmarktes. Die öffentliche Infrastruktur ist besonders im Westen des Landes gut erschlossen.

(Text: Markus Halt, Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer) 

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