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Fokus auf... Serbien

Fokus auf... Serbien

Nürnberg - Die Republik Serbien ist traditionell durch Technologie und Handel eng an die Bundesrepublik Deutschland gebunden. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit dieser zwei Länder weist einen ständigen Anstieg auf.

Das Bruttoinlandsprodukt in Serbien betrug im Jahr 2007 29,920 Mrd. Euro, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 7,5 %. Die Prognosen für die nächsten Jahre sind optimistisch, so dass von einer Zunahme des BIP zwischen 6,0 und 7,5 % ausgegangen wird. Die Wirtschaft wird zum einen vom Konsum und zum anderen von den kräftig zunehmenden Investitionen getragen.  Der Anteil am BIP an privaten Unternehmen liegt bei 46 %. Für ausländische Unternehmen besteht ein besonderer Investitionsanreiz aufgrund der niedrigen Körperschaftssteuer von 10 % und des hohen Anteils an ausgebildeten Fachkräften.

Das Investionsklima in Serbien ist als besonders positiv anzusehen. Der amtlichen Statistik nach betrug die die Wachstumsrate 2007 gegenüber dem Vorjahr 19,3 %. Für die Jahre bis 2011 gehen die Prognosen der serbischen Regierung von einer Zunahme von etwa 15 % aus. Der gesamte Investitionsbedarf wird bis zum Jahre 2011 auf mehr als 10 Mrd Euro geschätzt.

Zu den wichtigsten Industriezweigen zählen die Landwirtschaft, das Baugewerbe und die chemische Industrie. Weitere Industriezweige, wie z.B. die Automobilzuliefererbranche sind auf dem Vormarsch.

Der Außenhandel Serbiens wächst kräftig. Die Importe nahmen in den Jahren 2005-2007 um 15 %, die Exporte im Schnitt um über 25 % pro Jahr zu (Euro-Basis). Die Exportentwicklung ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Diese ist zum Großteil auf die bereits durchgeführten Privatisierungen im Bereich Stahl- und Tabakproduktion zurückzuführen. Zu den Hauptexportprodukten zählen Eisen und Stahl, Obst und Gemüse, Nichteisen-Metalle, Gummiprodukte und Textilien. Importiert werden hauptsächlich Öl und Ölderivate, Kraftfahrzeuge, Gas, Industriemaschinen, Elektrogeräte, Stoffe und Textilprodukte.

Das Land orientiert sich sich wirtschaftlich schon heute zum überwiegenden Teil an der EU. Demnach wickelt das Land Serbien den größten Teil des Außenhandels mit der EU ab, wo auch der Großteil der Direktinvestitionen herkommt. 2007 stiegen die Exporte Serbiens nach Deutschland auf 938 Mio. US-Dollar (+42 % zum Vorjahr). Deutschland exportierte nach Serbien Waren  im Wert von 2,2 Mrd. US-Dollar (+ 50,3 % zum Vorjahr). Damit liegt Deutschland auf Platz eins der wichtigsten serbischen Wirtschaftspartner, knapp vor Russland und Italien.

(Text: Aleksandar Ðuranovic, Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien)

Adressen:

  • Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien und Montenegro, Topličin venac 19-21, 11 000 Beograd, Tel:  +381 11 202 8010, -8011, Fax: +381 11 3034 780, E-mail: info@ahk.rs, serbien.ahk.de
  • Büro Skopje: DIHK Skopje, Guro Gakovik 65, 1000 Skopje, Rep. Mazedonien, Tel: +389 2 3228824, Fax: +389 2 3296790, mazedonien.ahk.de

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