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Fokus auf... Brasilien

Nürnberg (25. Februar 2008) - Brasilien ist mit seinen nahezu 188 Mio. Konsumenten nicht nur die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas,

sondern gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund US$ 1.123 Mrd. zur Gruppe der zehn größten Volkswirtschaften der Welt. Als Zentrum der Südamerikanischen Freihandelszone Mercosur bietet der brasilianische Wachstumsmarkt deutschen Unternehmen hervorragende Geschäftsmöglichkeiten.

Als aufstrebendes Schwellenland ist Brasilien auf den Import von hochwertigen Industriegütern angewiesen. Auch die vielen hier ansässigen ausländischen Tochterunternehmen beziehen große Teile ihrer Produktionsanlagen und Materialien aus dem Ausland. Für deutsche Unternehmen bieten sich besonders in den Branchen Maschinenbau, Automationstechnik, Telekommunikation, Energiewirtschaft, Umwelttechnik, Automobilbau, Biotechnologie, Sicherheitstechnik und Medizin-/ Labortechnik ausgezeichnete Geschäftsmöglichkeiten.

Präsenz deutscher Unternehmer

Dieses Potential wussten in der Vergangenheit bereits mehr als 1.200 deutsche Unternehmen zu nutzen und ließen sich hier, sei es mit Repräsentantenbüros, Filialen oder Produktionsstätten, nieder. So sind alle großen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland in Brasilien präsent.

Auch die jüngsten Wirtschaftsindikatoren geben Anlass zum Optimismus. Im Jahre 2007 konnte zwar der Exportüberschuß in Höhe von US$ 46,0 Mrd. des letzten Jahres nicht erreicht werden. Dennoch wurde ein außerordentlich erfreulicher Saldo von US$ 41,1 Mrd. verzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt wird im laufenden Jahr um 4,5% wachsen; die Inflationsrate soll sich im Jahr 2008 bei rund 4,0% bewegen und die ausländischen Direktinvestitionen dürften bei etwa US$ 26,4 Mrd. liegen. Die von der Regierung verfolgten langfristigen wirtschaftspolitischen Ziele stoßen bei Investoren und Bevölkerung auf breite Zustimmung. Dies spiegelte sich nicht zuletzt in der Wiederwahl von Luiz Inácio „Lula“ da Silva als Staatspräsidenten wider. Durch diese politische Stabilität und Fortschritte ist nun der Weg für einen erneuten Wirtschaftsaufschwung geebnet.

Prognosen

Nach Expertenmeinung wird der derzeitige Aufschwung auch langfristig anhalten. Die Investmentbank Goldman Sachs geht davon aus, dass Brasilien bis ins Jahr 2050 mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von nahezu 4% rechnen kann. Dies würde bedeuten, dass das Land am Zuckerhut zu besagtem Zeitpunkt zu einem der fünf führenden Wirtschaftsmächte aufsteigen und Nationen wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien überflügeln würde.

(Text: Dietmar Sukop, Stellv. Geschäftsführer und Internationale Angelegenheiten, Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre)

Kontakte:

  • Bayern-Repräsentanz: State of Bavaria - Brazil Office, c/o German-Brazilian Chamber of Industry and Commerce, Mr. Martin Langewellpott, Rua Verbo Divino 1488, 04719-904 Sao Paulo, Brazil, Phone: +55-11-5187-5100, Fax: +55-11-5181-7013, e-mail: bayern@ahkbrasil.com, Internet: www.ahk.org.br/bayern/bayern.htm 
  • Cámara de Comércio e Indústria, Brasil-Alemanha de Porto Alegre, Caixa Postal 9515, 90441-970 PORTO ALEGRE RS, BRASIL, Büroanschrift: 90430-130 PORTO ALEGRE RS, BRASIL, Tel.: +55 51 3222 57 66, Fax: +55 51 3222 55 56, Mail: ahkpoa@ahkpoa.com.br, Internet: http://www.ahkpoa.com.br

Veranstaltungen und Förderprojekte:

 

Delegationsreisen:

  • Delegationsreise unter der Leitung von Staatssekretärin Katja Hessel nach Brasilien und Chile, 18.07. - 25.07.2009, Sao Paolo/Curitiba (Brasilien), Santiago de Chile (Chile)

Publikationen:

 

Messetermine in Brasilien finden Sie unter www.auma-messen.de

(Bild: Porto Alegre, AHK Brasilien)

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