Kompetenz ins Fluoreszenz, weltweit! - BIOCAM GmbH

Kompetenz ins Fluoreszenz, weltweit! - BIOCAM GmbH

Regensburg

Es sind lebenswichtige Produkte, die der Medizintechnik-Hersteller BIOCAM entwickelt und produziert – und diese werden seit einiger Zeit auch im Ausland erfolgreich vertrieben. Die BIOCAM GmbH mit Sitz in Regensburg wurde 1998 im Rahmen der bayerischen High-Tech-Offensive gegründet und nahm das operative Geschäft im Jahre 2001 auf. Die Firma mit derzeit 20 Mitarbeitern ist im Bereich der Fluoreszenz-Diagnostik tätig. „Unsere Aktivitäten konzentrieren sich derzeit auf den dermatologischen Bereich.  Beispielsweise haben wir ein Kameragerät entwickelt, das zur Erkennung von Hautkrebs und Entzündungserkrankungen eingesetzt wird“, erklärt Marketingleiterin Judith Künne. Ihren Angaben zufolge wird BIOCAM in Zukunft ihr Produktfolio sowohl in der Dermatologie als auch auf anderen medizinischen Anwendungsgebieten erweitern.

 Mit den ersten Auslandsaktivitäten hat der Medizintechnikhersteller im Jahr 2003 begonnen: „Das Absatzpotenzial war in Deutschland in einem Nischenmarkt wie dem von BIOCAM begrenzt. Da Hautkrebs aber ein internationales Problem ist, sahen wir unsere Chancen auch über die Grenzen Deutschlands hinaus“, sagt Judith Künne. „2004 haben wir  eigene Auslandsinitiativen gestartet. Im Moment bearbeiten wir die Länder Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Russland, Großbritannien, Australien USA, Kanada, Arabien, Japan und Korea.“

Sehr geholfen bei diesen Auslandsaktivitäten in Russland hat das Markterschließungsprojekt „Russische Föderation im Bereich Krankenhausversorgung“, das vom  Außenwirtschaftszentrums Bayern (AWZ) zusammen mit der IHK Aschaffenburg initiiert wurde. Während den Vorbereitungen zu einer Messeteilnahme in St. Petersburg wurde die Firma von der Projektverantwortlichen Ursula Müller (IHK Aschaffenburg) darauf hingewiesen. Sehr interessant im Rahmen dieses Projekts sei die Unternehmerreise nach Russland und die damit verbundenen Kontakte zu möglichen russischen Geschäftspartnern gewesen.

Für eine erste Kontaktaufnahme zu einem speziellen Zielland und zur generellen Einschätzung dieses Marktes würde Judith Künne die Teilnahme an einem Förderprojekt wie die „Markterschließung Russische Förderation“ auf jeden Fall weiter empfehlen. Generell rät sie mittelständischen Unternehmen zum Auslandsengagement – „doch in einem gemäßigten Umfang“. Am Anfang solle man sich auf einige wenige Zielmärkte konzentrieren und sie konsequent bearbeiten. „Mit den oft knappen Ressourcen eines Mittelständlers ist es schwierig, zu viel auf einmal anzugehen“.  Bei BIOCAM ist es bisher gut gelaufen, und einen neuen Markt peilt der Medizintechnik-Hersteller auch schon an: „Den chinesischen Markt wollen wir noch erproben!