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Verträge mit indonesischen Handelsvertretern kosten Zeit

Nürnberg (23. August 2007) - Das kann in Zukunft noch zeitintensiver werden, denn die Registrierungsformalitäten sind verschärft worden.

Lieferanten nach Indonesien sind im Regelfall auf einen Handelsvertreter angewiesen. Die Erfahrungsmeldungen ausländischer Unternehmen sind dabei vielfältig. Sie reichen von "Selbstläufer"-Beschreibungen bis hin zu Katastrophen-E-mails an die Zentrale. Oftmals können die landestypischen infrastrukturellen und bürokratischen Störfaktoren aus dem Ausland nicht richtig beurteilt werden. Trotz angekündigter Liberalisierungsroute des Handelsministeriums wurden die Registrierungsformalitäten für Handelsvertreter verschärft.

Die neuen Regelungen müssen internationale Anbieter jetzt in Kauf nehmen. Sie ergeben sich aus dem kürzlich erlassenen Decree 11/2006 des Department of Trade. Dieses ergänzt die Bestimmungen über die Registrierungspflicht von Handelsvertreter- und Vertragshändlerverträgen, die in den Decrees 295/1982 sowie 428/1987 des Department of Industry geregelt sind. Ins Gewicht fällt bei den Neuerungen insbesondere die Regelung, dass für sämtliche Vertretungsvereinbarungen die gleichen bürokratischen Hürden aufgestellt werden, wie dies bei Exklusivvertretungen der Fall ist.

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