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US-amerikanische Sicherheitsinitiative C-TPAT

Berlin (04. Juni 2007) - Sicherheit in der Lieferkette - die Customs-Trade Partnership Against Terrorism (C-TPAT)

Für den transatlantischen Warenverkehr spielen Sicherheitsaspekte eine immer größere Rolle. Dies gilt insbesondere für Einfuhren in die USA. Eine der wichtigsten Maßnahmen in diesem Zusammenhang ist die „Customs-Trade Partnership Against Terrorism (C-TPAT)“.1 Dieses freiwillige Partnerschaftsprogramm soll für eine Erhöhung der Sicherheit in der Lieferkette sorgen.

Im Rahmen von C-TPAT wird Unternehmen die Möglichkeit gegeben, ihre unternehmensinternen Sicherheitsmaßnahmen von der US-Zollverwaltung überprüfen zu lassen. Die vom US-Zoll (Customs and Border Protection/CBP) geprüften und zertifizierten Unternehmen gelten als zuverlässige Partner und sollen bei der Einfuhr in die USA bevorzugt behandelt werden. Das CTPAT-
Programm wurde bereits im November 2001 kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September gestartet. Im Moment haben mehr als 10.000 Unternehmen eine Teilnahme beantragt, davon wurden bislang ca. 7.000 Unternehmen von CBP überprüft. Ungefähr 2.000 weitere Firmen sollen bis Ende 2007 geprüft werden. Das Programm richtet sich in erster Linie an USamerikanische
Firmen und Unternehmen im NAFTA-Raum. Darüber hinaus werden aber in erheblichem Umfang auch ausländische Geschäftspartner in der Lieferkette eingebunden, so dass die Initiative auch Auswirkungen auf deutsche Unternehmen hat.

Den kompletten Aufsatz von Dr. Heiko Willems, Bundesverband der Deutschen Industrie finden Sie rechts im Anhang zum Herunterladen