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Neue Varianten der "Nigeria-Connection"

Berlin (12. März 2007) - Die Frequenz von E-Mails aus verschiedensten Regionen, in denen Adressaten um Bankdetails zum Erhalt von Erbschaften oder sonstigem Geldvermögen gebeten werden, hat nicht nur zugenommen.

Es sind auch neue Varianten der als „Nigeria-Connection“ bekannten betrügerischen Methode aufgetaucht. Deutsche Unternehmen sind nach wie vor Ziel der so genannten 'Nigeria Connection'. In den entsprechenden E-Mails steht, dass eine ehemals wichtige Staatsperson eines afrikanischen Landes (heute meist nicht mehr Nigeria, sondern Kongo, Sierra Leone, Benin, Liberia, Mosambique oder Südafrika) auf Grund ihrer Position ein große Summe Geldes 'beiseite geschafft habe'. Nun sei es angeblich auf Grund politischer Umstände nötig, das Geld irgendwie mit Hilfe einer „Vertrauensperson“ nach Europa zu schaffen. Auf deren Konto solle dann das Geld transferiert werden. Der freundliche Helfer aus Europa solle dann mit bis zu 10 Prozent Anteil an der 'geretteten Geldsumme' entlohnt werden.

In neuen Varianten kommen diese Mails auch aus vielen anderen Ländern außerhalb West-, Zentral- und Südafrikas, so z.B. aus Ägypten, Pakistan, Dubai, der Schweiz und Polen.

Es handelt sich immer um Betrugsmanöver, auf die bereits erfahrene Geschäftsleute, Ärzte, Rechtsanwälte usw. hereingefallen sind. In den Zielländern beschäftigen sich die Behörden mit den Betrügereien. Die Möglichkeiten des Internet machen es nahezu unmöglich, die Ursprünge der Mails ausfindig zu machen.  

Wir empfehlen, die Schreiben zu ignorieren.

Lesen Sie dazu auch die nebenstehende Broschüre im Anhang rechts 'Geschäftskontake mit Nigeria'.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter Ihrer zuständigen IHK oder Handwerkskammer.