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Mittelständische Unternehmen können Exportchancen noch stärker nutzen

Wernberg-Köblitz (18. Februar 2008) - Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller hat heute bei der Veranstaltung ‚Exportland Oberpfalz Exportchancen nutzen!’ in Wernberg-Köblitz an die Oberpfälzer Unternehmen appelliert,

die vielfältigen Geschäftschancen im Außenhandel zu ergreifen und die zahlreichen Informationsmöglichkeiten und Hilfestellungen, die der Freistaat Bayern und die Kammern bieten, intensiv zu nutzen. „Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir gerade auch die Oberpfälzer Unternehmen dafür motivieren, sich noch mehr mit dem Auslandsgeschäft auseinanderzusetzen, und sie mit dem Unterstützungsangebot des Freistaats bekannt machen“, erklärte die Wirtschaftsministerin. Für sie habe die konsequente Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft im europäischen und globalen Wettbewerb höchste Priorität: „Ich möchte den Mittelstand dabei unterstützen, seine Chancen im europäischen und globalen Wettbewerb offensiv zu nutzen!'

Der Export habe für die bayerische und Oberpfälzer Wirtschaft eine weiter zunehmende Bedeutung. „Unsere Wirtschaft profitiert von der Globalisierung durch neue Absatzchancen. Der Export sichert Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in ganz Bayern. Die Erfolge auf den Weltmärkten haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Freistaat mit einem Wachstum von fast 30 Prozent in den letzten 10 Jahren Spitzenreiter in Deutschland ist“, so Müller.

Der Trend im Auslandsgeschäft zeige weiter nach oben. 2007 sei der vierzehnte Exportrekord in Folge zu verzeichnen gewesen. „In der Endabrech-nung für das vergangene Jahr werden wir erstmals die 150-Milliarden-Schwelle übertreffen“, so Müller. Nach den derzeit verfügbaren Zahlen sind von Januar bis Oktober 2007 die bayerischen Ausfuhren um knapp 10 % auf gut 128 Mrd. € gestiegen. „Auch in der Oberpfalz haben wir eine Vielzahl an ‚Hidden Champions’, die bereits äußerst erfolgreich auf den Weltmärkten agieren. Für viele weitere Unternehmen bietet sich im Export noch viel Potential, das es zu nutzen gilt“, erklärte Müller. Neben den Warenexporten sieht sie große Chancen vor allem beim Export von Dienstleistungen.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt gemeinsam mit seinen Partnern – den Kammern und Bayern International – kleine und mittlere bayerische Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte mit einem breit gefächerten, auf die Bedürfnisse des Mittelstandes zugeschnittenen, außenwirtschaftlichen Förderinstrumentarium. Müller gab einen Überblick über die wichtigsten bayerischen Förderinstrumente wie das bayerische Messebeteiligungsprogramm, das über 40 Messebeteiligungen jährlich auf Erfolg versprechenden Auslandsmärkten bietet, das Programm ‚Go International’, bei dem Exportneueinsteiger von erfahrenen Senior-Experten beraten werden und die 20 bayerischen Auslandsrepräsentanten weltweit.

Die Gemeinschaftsveranstaltung ‚Exportland Oberpfalz: Exportchancen nutzen!’ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der IHK Regensburg und Bayern International bot praktische Informationen und Kontaktmöglichkeiten mit Experten der Auslandshandelskammern Österreich und Tschechien, der IHK Regensburg sowie den im Auslandsgeschäft sehr erfolgreichen Unternehmern der Region, Hans Georg Huber, Geschäftsführer der Hans Huber AG in Berching, und Werner Conrad, Geschäftsführer der Conrad Electronic GmbH in Hirschau. Rund 300 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung auf der Burg Wernberg teil.