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Hongkongs Mess- und Regeltechnikeinfuhren wachsen kräftig

Nürnberg (22. Oktober 2007) - Forschungseinrichtungen und Universitäten in HongKong fragen Analysegeräte nach. Deutsche Unternehmen sind dabei gut im Geschäft. Sie konnten 2006 ihre Umsätze steigern und so den Lieferanteil ausbauen.

Die chinesische Sonderverwaltungszone (SVR) Hongkong ist ein bedeutendes Handelszentrum für Mess- und Regeltechnik aller Art. 2006 belief sich der gesamte Branchenhandel auf 5,4 Mrd. Euro, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da von Hong Kong aus auch die Fabriken, Labore und öffentliche Versorger im benachbarten Südchina mit Mess- und Regeltechnik beliefert werden, bleibt allerdings nur ein geringer Teil der gesamten Importe im Land selbst. Schleppend verläuft das Geschäft lediglich im Bereich der Umwelttechnik, da Gas-, Wasser-, und Stromversorger nur sehr zögerlich in die Modernisierung ihrer Anlagen investieren. Wichtige Abnehmer für Mess- und Regeltechnik sind vor allem die Universitäten sowie die privaten und öffentlichen Labore. Besonders nachgefragt werden dabei Instrumente zur chemischen und physikalischen Analyse und Geräte zur Untersuchung von Rauch und Gasen zur Materialprüfung.

Dominiert wird der Markt in Hongkong im Moment von den USA und Japan. Zusammen kommen sie auf einen Lieferanteil von über 50 Prozent. Deutsche Anbieter liegen zwar weit zurück, allerdings konnten Sie 2006 ihre Position deutlich ausbauen. Sie lieferten Branchentechnik im Wert von fast 140 Mio. US-Dollar, was eine Steigerung von über 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Konkurrenz aus Japan und den USA hat hingegen mit stagnierenden Umsätzen zu kämpfen.

Die zukünftige Entwicklung scheint also weiter sehr positiv für deutsche Unternehmen zu sein. Es wird prognostiziert, dass der Markt für Mess- und Regeltechnik weiter wächst und auch in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen und der Provinz Guangdong die Nachfrage weiter ansteigt. Die dort hergestellten Produkte werden hauptsächlich nach Europa, USA oder Japan exportiert, und die aktuelle Diskussion um die Sicherheit von „Made in China“-Waren dürfte die Nachfrage nach modernen Instrumenten zur Materialprüfung sowie zur chemischen Analyse in die Höhe treiben.