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Heute "Wirtschaftstag Swerdlowsk": Neue Impulse für bayerisch-russische Beziehungen

München (16. Januar 2007) - Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat heute den Gouverneur des russischen Gebiets Swerdlowsk, Eduard Rossel, mit einer über 100-köpfigen hochrangigen Delegation in Bayern begrüßt.

'Das Swerdlowsker Gebiet mit der Hauptstadt Jekaterinburg ist eine der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen der Russischen Föderation. Ich freue mich, dass sich eine so große Delegation aus Swerdlowsk vier Tage lang Zeit nimmt, um die Beziehungen zur bayerischen Wirtschaft zu intensivieren. Neben den sehr guten Beziehungen zum Großraum Moskau werden die Kontakte Bayerns zu vielen weiteren russischen Regionen immer enger. Das hilft der bayerischen Wirtschaft, die großen Potentiale des russischen Marktes noch besser zu erschließen', betont Huber.

Neben politischen Terminen steht ein dicht gedrängtes Wirtschaftsprogramm mit zahlreichen Firmenbesuchen in ganz Bayern im Fokus des Aufenthalts. Höhepunkt ist der große 'Wirtschaftstag Swerdlowsk', den Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner gemeinsam mit Gouverneur Rossel, dem russischen Generalkonsul Alexander Karatschewzew sowie dem Ehrenpräsidenten der IHK für München und Oberbayern, Dr. Claus Hipp, morgen früh im Kammersaal der IHK München eröffnet. Insbesondere Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, Metallurgie, Bau- und Immobilienwirtschaft, Land- und Ernährungswirtschaft sowie Versicherungen, Dienstleistungen und Tourismus bietet der Wirtschaftstag Gelegenheit, Kontakte zu russischen Partnern zu knüpfen.

Für bayerische Unternehmen ist Russland der bedeutendste Handelspartner in Osteuropa. Mehr als die Hälfte der deutschen Großinvestoren kommt aus Bayern. Seit 2000 hat sich das bayerisch-russische Handelsvolumen auf 5,6 Mrd. € (2005) mehr als verdoppelt. Auch 2006 haben sich die Wirtschaftsbeziehungen weiter dynamisch entwickelt. In den ersten neun Monaten lag das Handelsvolumen mit 6,3 Mrd. € bereits deutlich über dem Gesamtergebnis des Vorjahres. Während die Importe dabei um 58,5 % auf knapp 4,5 Mrd. € stiegen, nahmen die bayerische Exporte deutlich um 17,5 % zu und beliefen sich auf gut 1,8 Mrd. €.