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Griechenland fördert den Bau von Solaranlagen

Nürnberg (18. Juni 2007) - Seit Inkrafttreten des Gesetzes für regenerative Energien steigt die Nachfrage nach Solaranlagen. Aufgrund des Mangels an eigenen Technologien besteht ein hoher Importbedarf.

Ein weiterer Anreiz ist die Garantie des staatlichen Stromversorgers Public Power Corporation S.A. (PPC), Elektrizität aus Solaranlagen für 20 Jahre zu einem Festpreis abzunehmen. Der Annahmepreis für eine kWh wird je nach Leistung und Standort der Solaranlage zwischen 0,40 und 0,50 Euro betragen, wobei der Festpreis auf den Inseln höher ist als auf dem Festland.

Zusätzlich gute Rahmenbedingungen für ein Marktwachstum hat auch der Verband Griechischer Landwirte (PAGESES) geschaffen. Anfang des Jahres 2007 einigte man sich darauf, als Agrarfläche gekennzeichnete Gebiete auch für die Erzeugung erneuerbarer Energien zu nutzen. Somit können Landwirte auf einem Teil ihrer Anbauflächen Solaranlagen installieren und sich so zusätzliche Einkünfte verschaffen.

Griechische Anbieter sind auf dem Markt der Solarenergie noch schwach vertreten, so dass die notwendigen Technologien größtenteils importiert werden müssen. Für bayerische Lieferanten bestehen somit gute Geschäftschancen.