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Exporterwartungen 2007: Alles wird gut

München (01. März 2007) - "Konjunkturlokomotive bleibt auch in diesem Jahr der Export", erklärt Dr. Manfred Gößl, Geschäftsführer IHK International GmbH.

Nach der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK-Organisation, die Mitte Februar vorlag, sind es vor allem die verbesserten Exporterwartungen der deutschen Ausfuhrindustrie, die das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr auf voraussichtlich 2,3 Prozent anheben werden - einen halben Prozentpunkt mehr als bislang prognostiziert. „Nach Regionen unterschieden, fällt das Wachstum in Bayern im Jahr 2007 besonders hoch aus“, fügt Gößl hinzu.

Die deutschen Exportunternehmen gehen frohen Mutes in das Jahr 2007. 47 Prozent der befragten Exportbetriebe erwarten für das laufende Jahr bessere Geschäfte im Ausland, weitere 47 Prozent sehen keine Veränderungen, lediglich sechs Prozent der Betriebe geht von geringeren Exporterlösen in 2007 aus. Der resultierende Saldo in Höhe von 42 Prozentpunkten schlägt nicht nur alle anderen Konjunkturbarometer, wie zum Beispiel die Geschäftserwartungen, die Investitionspläne oder die Beschäftigungspläne, sondern erreicht seinen All-Time-High seit der Wiedervereinigung.

Besonders freut sich Gößl, dass die kleinen Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten sich zur Vorumfrage am stärksten verbessern. Laut Gößl bestätigt dieses Ergebnis „unser Mantra, dass das Exportgeschäft für immer größere Anteile des Umsatzes und der Jobs in kleinen und mittleren Unternehmen sorgt. Das internationale Geschäft ist ein Element der Zukunftssicherung für Unternehmen und Standorte.“