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Einigung über Mehrwertsteuer

Brüssel (21. Januar 2008) - Die EU-Finanzminister haben sich auf mehrere neue Regelungen zur Vereinfachung der grenzüberschreitenden Umsatzbesteuerung, dem so genannten "Mehrwertsteuerpaket" geeinigt.

Die Regelung soll das Mehrwertsteuersystem für Unternehmen, die im europäischen Ausland tätig sind, vereinfachen. Ab 2010 wird nun die Mehrwertsteuer auf Dienstleistungen im Handel zwischen Unternehmen in dem Land erhoben, in dem die Leistung erbracht wird, statt wie bisher in dem Land, in dem der Anbieter seinen Sitz hat. Beim Verkauf an Privatkunden ist die Umstellung für 2015 geplant. Luxemburg, das sich lange gegen dieses Mehrwertsteuerpaket gewehrt hat, erhält eine längere Übergangsfrist bis 2018. Zudem beschlossen die Minister, den neuen EU-Mitgliedstaaten ein letztes Mal die Möglichkeit der reduzierten MwSt-Sätze auf arbeitsintensive Dienstleistungen bis 2010 zu verlängern.

(Quelle: Bayern Handwerk International, Brussels Weekly)