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EU Programm fördert Handel und Investitionen in Indien

Nürnberg (10. September 2007) - Deutsche Unternehmen können zum Eintritt auf dem indischen Markt ein EU-Förderprojekt nutzen. Das sogenannte Trade and Investment Development Programm soll kleinen und mittleren Firmen helfen, in Indien Fuß zu fassen.

Dabei versteht sich TIDP als Ergänzung zum Angebot von privaten Beratern und Auslandshandelskammern. Eine Hauptkomponente des mit 13,5 Mio. Euro ausgestatteten Programms besteht aus den sogenannten Facility Desks, die in vier indischen Metropolen gegründet wurden und Europäer bei einem Engagement in Indien unterstützen sollen.

Außerdem wurde im Rahmen des TIDP eine Internet-Plattform eingerichtet. Diese stellt Informationen über 28 indische Bundesländer und 27 EU Staaten zu Verfügung und soll die Kontaktaufnahme zwischen indischen und deutschen Unternehmen erleichtern. Zudem können auch Fragen an das Portal gestellt werden.

Erste Erfolge des Programms zeigten sich bereits nach kurzer Zeit, mehreren Firmen wurde dadurch der Markteinstieg in Indien erleichtert. Das größte Interesse liegt dabei in Bereichen wie der Autoteileproduktion, IT und Biotech. Zwar endet die EU Förderung 2007, das Management geht aber davon aus, dass TIDP auch danach noch fortgesetzt wird. Offen ist allerdings wer das Programm weiterführt, denn die Betreuung wird von Brüssel neu ausgeschrieben.

Kontakt: Dietrioch Kebschull, Chief Programme Coordinator TIDP, Tel.: 0091/11 23370211, Fax: 0091/11 23370212, E-Mail: Dietrich_Kebschull@yahoo.de