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Der Höhenflug im Außenhandel setzt sich fort

München (20. Juni 2007) - "Die bayerische Exportwirtschaft setzt ihre Rekordjagd mit beeindruckend hohem Tempo fort."

"Sie hat im ersten Quartal 2007 Exporterlöse von 37,9 Milliarden Euro erzielt, knapp 10 Prozent mehr als im Jahr zuvor“, stellt Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber angesichts der jüngsten Daten der bayerischen Außenhandelsstatistik zufrieden fest.

Für die weitere Entwicklung des Auslandsgeschäfts zeigt sich Minister Huber zuversichtlich. Der Ausblick für die Weltkonjunktur sei stabil. Trotz einer nachlassenden US-Konjunktur, volatiler Börsen in China und Unsicherheiten über die künftige Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise werde der Welthandel voraussichtlich weiter stark zulegen. Die Zunahme der ausländischen Auftragseingänge im bayerischen Verarbeitenden Gewerbe im ersten Quartal 2007 um 13,4 Prozent spreche für eine anhaltend dynamische Entwicklung auch in den kommenden Monaten. Huber: „Die bayerische Wirtschaft ist auf allen Weltmärkten zuhause. Unsere weiß-blaue Produktpalette ist international gefragt wie nie zuvor.“

Die Ausfuhren in die USA gingen aufgrund der abflauenden US-Konjunktur in den ersten drei Monaten des Jahres zwar geringfügig um 2,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurück. Dafür erhöhten sich die Lieferungen Bayerns in die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union im gleichen Zeitraum kräftig, nämlich um 11,2 Prozent auf knapp 24 Milliarden Euro.

Unter den weltweit wichtigsten Abnehmerländern Bayerns kam es zwischen Österreich und Italien zu einer Wachablösung: Die Alpenrepublik verdrängte das bislang auf dem zweiten Platz liegende Italien knapp auf Platz drei. Dabei legten die Ausfuhren nach Österreich weit überdurchschnittlich um 15,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro (Anteil 8,5 Prozent) zu, während die Exporte nach Italien aufgrund der dortigen schwachen Konjunktur sogar um 0,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro (Anteil 8,5 Prozent) zurückgingen.

Am stärksten wächst derzeit der Exportmarkt Russland mit einer Zuwachsrate der Ausfuhren von 29,5 Prozent im ersten Quartal. Bayerische Firmen profitieren dabei in erster Linie vom enormen Investitionsboom in der Russischen Föderation.

Die Einfuhren nach Bayern erhöhten sich im ersten Quartal um knapp 9 Prozent auf 30 Milliarden Euro. Damit belief sich der Ausfuhrüberschuss im ersten Quartal 2007 auf rund 7,9 Milliarden Euro.