München (09.08.2017) - Auf den Wachstumskurs der bayerischen Industrie hat heute Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hingewiesen. Betriebe, Beschäftigte und Umsatz – überall können wir Zuwächse verzeichnen. Die durchschnittlichen Bruttoentgelte stiegen erneut auf jetzt über 50.500 Euro. " >

Bayerische Industrie auf Erfolgskurs

Bayerische Industrie auf Erfolgskurs

Aigner: "Die bayerische Industrie bleibt auf Wachstumskurs"


München (09.08.2017) - Auf den Wachstumskurs der bayerischen Industrie hat heute Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hingewiesen. Betriebe, Beschäftigte und Umsatz – überall können wir Zuwächse verzeichnen. Die durchschnittlichen Bruttoentgelte stiegen erneut auf jetzt über 50.500 Euro.

 

Mit einem Anstieg von 2,1 Prozent bei den Beschäftigten und 2,0 Prozent beim Umsatz lag Bayern deutlich über dem gesamtdeutschen Ergebnis (Umsatz + 0,6 Prozent und Beschäftigte + 0,8 Prozent). Aigner: „Damit konnten die guten Zahlen von 2015 nochmals gesteigert werden. Mehr als 1,27 Millionen Beschäftigte waren 2016 in knapp 7.500 Industriebetrieben tätig – das ist jeder fünfte Erwerbstätige in Bayern.“

Positiv in allen Regierungsbezirken

In allen Regierungsbezirken war die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen positiv. In der Oberpfalz (6,5 Prozent), in Mittelfranken (3,5 Prozent), Unterfranken (3.0  Prozent) und Oberfranken (2,6 Prozent) stieg der Umsatz überdurchschnittlich an.

Regierungsbezirk

Veränderung Umsatz

Exportquote 2016

Veränderung der Beschäftigung

Industriebesatz 20161)

2015/ 2016

2015/ 2016

Oberbayern

1,6 %

57,1 %

2,7 %

78

Niederbayern

0,4 %

54,8 %

2,2 %

108

Oberpfalz

6,5 %

56,0 %

2,6 %

125

Oberfranken

2,6 %

49,0 %

0,7 %

112

Mittelfranken

3,5 %

49,5 %

2,1 %

109

Unterfranken

3,0 %

44,4 %

1,0 %

104

Schwaben

-0,1 %

42,8 %

2,3 %

110

Bayern

2,0 %

52,3 %

2,1 %

99

Deutschland

0,6 %

47,7 %

0,8 %

74

1) Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe je 1.000 Einwohner

Exportquote

Die bayerische Exportquote blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil, absolut gesehen stiegen die Auslandsumsätze jedoch um 3,8 Milliarden Euro. Die USA lagen 2016 weiterhin auf Platz 1 bei den bayerischen Ausfuhren. „Gerade angesichts der protektionistischen Tendenzen in den USA und den noch schwer einschätzbaren Auswirkungen des Brexits, werden wir verstärkt bayerische Unternehmen – und hier vor allem den Mittelstand – auf dem Weg in neue Märkte unterstützen“, so Aigner.

2016 war der Auftragseingang um 4 Prozent gestiegen. Ein Umsatzplus von knapp 4 Prozent und eine Steigerung von etwa 5 Prozent bei den Aufträgen im ersten Halbjahr lassen schon jetzt ein gutes Ergebnis für 2017 erwarten.