Umfrage Geschäftslage Korea

Umfrage Geschäftslage Korea

Korea (21.03.2016) - Die AHK Korea hat in Kooperation mit anderen europäischen Kammern und Roland Berger eine Business Confidence Survey in Korea veröffentlicht.

Die Umfrage wurde das zweite Jahr in Folge durchge-führt und gibt einen Einblick in die Stimmung der europäischen Business Community im Lande. An der Umfrage haben sich 139 Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit insgesamt 35.000 Arbeitnehmern beteiligt, wobei 68,3 % seit mehr als zehn Jahren in Korea aktiv sind. Generell geht aus der Umfrage hervor, dass europäische Unternehmen mit Sitz in Korea dem koreanischen Markt eine große Bedeutung beimessen. Sie sind mit ihrer Performance zufrieden, wobei die Zufrieden-heit je nach Industrie variiert – dennoch gab mehr als die Hälfte der Unternehmen an, ihre Geschäfte im laufenden Jahr zu erweitern. Trotz des Optimismus sind viele aber auch pessimistisch, was die Wettbewerbssituation und die Arbeitskosten in Korea angeht.

Ein bedeutendes Hindernis auf dem koreanischen Markt bleibt das rechtli-che/regulatorische Umfeld sowie eine mitunter willkürliche Auslegung von Gesetzen durch die betroffenen Behörden. Eine größere Transpa-renz würde den Unternehmen helfen, langfristiger und effektiver für ihre Geschäfte zu planen.


Deutschland und Korea profitieren seit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea 2011 vom zollfreien Warenhandel. 2014 sind die deutschen Exporte nach Korea um 10,1% auf 21,3 Milliarden US-Dollar gestiegen. Im gleichen Zeitraum wurden koreanische Waren im Wert von etwa 7,6 Milliarden US-Dollar nach Deutschland einge-führt. Deutschland ist seit Jahren für Südkorea der wichtigste europäi-sche Handelspartner.
Der vollständige Bericht (auf Englisch) ist auf der Website der AHK Korea und unter diesem Link verfügbar.

Quelle: DIHK News International