Lebensmittelexport: Deutsches Fleisch boomt in Asien

Lebensmittelexport: Deutsches Fleisch boomt in Asien

Bonn (21.032016) - In den vergangenen Jahren haben sich in Asien etliche restriktive Fleischmärkte für den Import von Lieferungen aus Deutschland geöffnet.

Darauf folgte ein enormer Boom mit einer Vervielfachung der Exportwerte. Vielerorts in der Region gehört das ferne Deutschland nach Angaben von Germany Trade & Invest (gtai) heute zu den wichtigsten Lieferanten, vor allem von Schweinefleisch. Einige Länder schotten die Branche aber weiterhin mit nichttarifären Handelshemmnissen ab. Schlüssel zu den Märkten sind bilaterale Veterinärvereinbarungen.

Kaum ein anderes Produkt als Fleisch ist ein so unmittelbarer Indikator für den steigenden Wohlstand eines Landes: Wächst die Wirtschaft, so nimmt auch der Fleischkonsum zu. In Asien steigt die Nachfrage nach Fleisch daher vor allem in den Schwellenländern stetig. Doch nicht automatisch wachsen damit auch die Exportchancen für die deutsche Fleischwirtschaft, denn viele Märkte der Region waren lange Zeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich.

Doch in den vergangenen Jahren haben Marktöffnungen einen Boom von deutschen Fleischeinfuhren in der Region ausgelöst. Noch 2009 importierte die VR China gerade einmal für 180.000 US$ Fleisch aus Deutschland. Ein Jahr später belief sich der Importwert bereits auf 43 Mio. $ - und nur drei Jahre danach schon auf 410 Mio. $. Erst seit 2010 führt Korea (Rep.) Fleisch aus Deutschland ein - damals im Wert von 14 Mio. Euro. 2014 wurde bereits für knapp 220 Mio. $ deutsches Fleisch importiert.

Hier finden Sie den kompletten Artikel von gtai.

Quelle: gtai-Newsletter