Iranischer Pharmazie-Markt benötigt Importe

Iranischer Pharmazie-Markt benötigt Importe

Dubai/Teheran (08.02.2016) - Deutsche Unternehmen gehören nach Angaben von Germany Trade & Invest (gtai) traditionell zu den wichtigsten Pharmalieferanten im Iran.

Trotz des leichten Rückgangs 2015 bei den Exporten nach Iran (-2,3%) hoffen die Unternehmen für 2016 auf deutliche Zuwächse. Bevorstehende Verbesserungen bei der Zahlungsabwicklung dürfte die Hoffnung bestärken. Auch als Kooperationspartner und Investor blicken deutsche Firmen auf eine langjährige Tradition zurück.

Iran verfügt über eine große Pharmaindustrie, die vor allem Generika und Wirkstoffe (API; Active Pharmaceutical Ingredient) herstellt. Die meisten Pharmahersteller sowie die medizinischen Fakultäten der Universitäten betreiben auch Forschung und Entwicklung. Insgesamt soll es in Iran etwa 400 medizinische Forschungseinrichtungen geben. Irans Pharmabedarf wird mengenmäßig zu über 90% durch lokale Produzenten bedeckt. Der wertmäßige Anteil ist aber deutlich geringer, da die Einfuhren zum Großteil aus hochpreisigen patentierten Medikamenten bestehen.

Der Import pharmazeutischer Erzeugnisse beschränkt sich allerdings nicht nur auf patentierte ausländische Medikamente, sondern es besteht auch ein hoher Bedarf an Vorerzeugnissen zur Herstellung von Generika. Derzeit gibt es in Iran etwa 100 Pharmahersteller, davon sind 27 an der Teheraner Börse notiert. Der wichtigste Investor ist die staatliche Social Security Investment Company (SSIC) beziehungsweise deren 2003 gegründete Tamin Pharmaceutical Investment Company (TPICO). Die Organisation besitzt oder kontrolliert 30 Pharmaunternehmen, deren Ausstoß etwa 40% der Branchenproduktion ausmachen soll.

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Quelle: gtai