Iran-Exporte: Langfristig zehn Milliarden Euro möglich

Iran-Exporte: Langfristig zehn Milliarden Euro möglich

Berlin (18.01.2018) - Der "Implementation Day" am vergangenen Wochenende leitete den schrittweisen Abbau der Sanktionen gegen den Iran ein. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mahnt in einem Pressegespräch, die Wirtschaftsbeziehungen zu dem vorderasiatischen Staat möglichst rasch wiederzubeleben.

Nach mehr als zehnjähriger Eiszeit falle nun ein wichtiges Stoppschild, so DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Nachrichtenagentur dpa. Das Votum der Atomenergiebehörde signalisiere "einen Wendepunkt in den internationalen Beziehungen mit dem Iran – nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich".

Deutsche Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren wichtige Marktanteile im Iran verloren, gab Treier zu bedenken. "Wir müssen jetzt schleunigst die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen wiederbeleben. Dann ist für deutsche Unternehmen mittelfristig ein Geschäftsvolumen von fünf Milliarden Euro drin; langfristig sind zehn Milliarden Euro Exportvolumen durchaus realistisch." Nachholbedarf gebe es vor allen in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau, Baustoffe, Wassermanagement, Abfallwirtschaft, erneuerbare Energien und Gesundheitswirtschaft.

Die komplette Meldung sowie mehr Informationen über die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen und den Implementation Day finden Sie unter diesem Link.

(Quelle: DIHK News)