Indonesien muss Gebäudetechnik importieren

Indonesien muss Gebäudetechnik importieren

Bonn/Jakarta (10.02.2016) - Indonesien kann den Bedarf der Baubranche an Gebäudetechnik, Sicherheitstechnik sowie anspruchsvoller Klimatechnik nur mit Importen decken. Besonders Aufzugs- und Sicherheitstechnik ist gefragt.

Ein Großteil der Einfuhren kommt aus der VR China. Hochwertige Fenster und Türen werden nach Angaben von Germany Trade & Invest (gtai) kaum nachgefragt. Den Bedarf an Zement und Keramikprodukten kann das Land aus heimischer Produktion decken. Die Zementhersteller wollen ihre Fertigungskapazitäten ausbauen.

Im Jahr 2014 importierte Indonesien Baustoffe sowie Konstruktionsteile aus Metall im Wert von fast 1,1 Mrd. US$, ein Plus von gut 11% im Vergleich zum Vorjahr. Daneben kaufte der Archipel Aufzüge und Rolltreppen, Kabel und Drähte, Kältetechnik, Sanitärkeramik, Fenster und Türen, Bodenbeläge, Schlösser und Beschläge sowie Schalttechnik (Niedrig- und Mittelspannungsbereich) im Wert von fast 3,5 Mrd. $ im Ausland. Das entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von nahezu 7%.

Die kumulierten Baustoff- und Gebäudetechnikeinfuhren Indonesiens beliefen sich 2014 auf 4,5 Mrd. $, wovon rund 100 Mio. $ aus Deutschland kamen. Nahezu die Hälfte der Branchenimporte "Made in Germany" bestanden 2014 aus Schalttechnik.

Das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan sieht in Indonesien ein hohes Absatzpotenzial für Sicherheitstechnik. Als Beurteilungskriterium wählten die Analysten dabei das Gefährdungspotenzial sowie die Fähigkeit und Bereitschaft in Sicherheit zu investieren. Ein Großteil der benötigten Produkte muss importiert werden.

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