ATLAS: Wichtige Neuerungen im Warenverkehr mit Serbien

ATLAS: Wichtige Neuerungen im Warenverkehr mit Serbien

Nürnberg (03.02.2016) - Im Warenverkehr mit Serbien sind ab 1. Februar 2016 für die ATLAS-Abwicklung Neuerungen vorgesehen. Welche sind das?

Für die Zollabwicklung im Warenverkehr mit Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) wird in Deutschland das IT-Verfahren ALTAS eingesetzt. Seit dem 1. Februar 2016 haben sich im Zusammenhang mit dem Warenverkehr mit Serbien folgende Änderungen ergeben:

Serbien ist an diesem Tage dem gemeinsamen Versandverfahren beigetreten. Versandverfahren werden insbesondere für den Transport von zollpflichtigen Gütern (Zollgut) innerhalb der Union bzw. zwischen der Union und einem Teilnehmerstaat des Drittlands verwendet. Ziel dieses Verfahrens ist die Verlagerung der eigentlichen Zollabwicklung (z.B. Abfertigung zum freien Verkehr) von der Grenze an einem Bestimmungsort innerhalb des Landes. Weitere Informationen zum Versandverfahren können den Internetseiten der Zollverwaltung entnommen werden.

Neben Serbien als Drittstaat gehören Mazedonien, die Türkei sowie die EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen dem gemeinsamen Versandverfahren an. Mit dem Beitritt zum gemeinsamen Versandverfahren ändert sich bei den Ausfuhrvorgängen in der Zollanmeldung (ATLAS-Ausfuhr) die Art der Anmeldung von „EX“ auf „EU“.

Einzelheiten der obigen Änderungen können der ATLAS-Teilnehmerinformation Nr. 0010/2016 vom 5. Januar 2016 entnommen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter Ihrer IHK oder Handwerkskammer.