So war s: Roadshow Unionszollkodex

So war s: Roadshow Unionszollkodex

München (02.10.2015) Deutschlandweit informierten sich 1.600 Zollfachleute über die Neuerungen, die der ‎Unionszollkodex ab 1. Mai 2016 für die im Außenhandel tätigen Firmen mit sich bringt. Die ‎Roadshow fand an sechs Standorten, darunter auch München, statt.‎

In einer gemeinsamen Aktion haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und der ‎Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eine Informationsveranstaltung über die ‎Auswirkungen des am 01.05.2016 in Kraft tretenden Unionszollkodex (UZK) konzipiert. Mitglieder ‎der Spezialistengruppe UZK des Bundesministeriums für Finanzen informierten an sechs ‎deutschen Standorten über den gegenwärtigen Sachstand des UZK und die mit der Umsetzung ‎verbundenen Herausforderungen. In München nahmen über 250 Unternehmensvertreter an der ‎Veranstaltung teil.‎

Der UZK wird ergänzt durch einen Durchführungsrechtsakt und einen delegierten Rechtsakt, die ‎im wesentlichen von der EU-Kommission erlassen werden und nicht wesentliche ‎Ausführungsbestimmungen zum neuen Zollrecht enthalten. Wichtig sind auch ‎Übergangsregelungen, die eine stufenweise Umsetzung des neuen Rechts bis spätestens Ende ‎‎2020 bestimmen.‎

Zwar weicht die Gesetzessystematik wesentlich von der noch bestehenden Rechtslage ab, doch ‎bleibt die grundsätzliche Struktur des Zollrechts erhalten. Trotzdem ist es erforderlich, dass sich ‎die im Außenhandel tätigen Unternehmen rechtzeitig auf die neuen Anforderungen einstellen. ‎

Die Durchführungsvorschriften werden im November 2015 im Amtsblatt der EU veröffentlicht ‎werden.‎

>>> Hier finden Sie die Präsentation des BMF

(Quelle: IHK München)