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Presseschau: Seltene Erden aus China und faire Handys

Presseschau: Seltene Erden aus China und faire Handys

München/Nürnberg (5.1.2015) Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, gibt China den Handel mit Seltenen Erden wieder frei. Da besonders in Afrika der Handel mit Rohstoffen negative Auswirkungen hat, gibt es jetzt ein "faires Handy".

Ein Schiedsgerichtsurteil der Welthandelsorganisation (WTO) gab den Ausschlag. Hier gelangen Sie zum Artikel in der SZ.

Da Seltene Erden in afrikanischen Ländern teils unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden, inklusive Kinderarbeit und Umweltzerstörung. Zudem ist der Abbau eine Ursache für den Konflikherd Kongo und Rebellen finanzieren sich durch den Rohstoffhandel. Dem will nun eine niederländische Firma begegnen, die ein faires Handy produziert, wie die Wirtschaftswoche Green und die Deutsche Welle berichten

Der Hersteller des Mobiltelefons FairPhone wirbt zudem damit, dass sich das Handy auch selbst reparieren lasse und so Elektroschrott vermieden werde.

Fast jeder Deutsche hat zuhause ein oder mehrere alte Handys liegen. Hilfsorganisationen wie die Caritas sammeln diese ein, um die wertvollen Rohstoffe zu retten und den giftigen Müll zu recyceln. Brauchbare Geräte gehen nach Asien oder Afrika, wo sie unter anderem auch als Zahlmittel eingesetzt werden. Die Erlöse aus dem Elektroschrott kommen sozialen Projekten zugute. Hier finden Sie die Caritas-Box für Elektroschrott.

(Quellen: SZ, WiWo, DW, Caritas)