Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Neue Projekte der Wasser- und Abwasserwirtschaft in Rumänien: Gute Exportchancen für deutsche Unternehmen

Neue Projekte der Wasser- und Abwasserwirtschaft in Rumänien: Gute Exportchancen für deutsche Unternehmen

Bukarest (11.03.2015) Das Geschäftsanbahnungsprojekt "Rumänien 2015: - Wasser- und Abwasserwirtschaft" wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, durchgeführt und finanziell gefördert. Die Anzahl der Teilnehmer für dieses Projekt ist auf zwölf deutsche Unternehmen, vorrangig kleine und mittelständische, begrenzt. Bei Projektteilnahme wird, je nach Unternehmensgröße, ein Eigenbetrag von 500 Euro bis 1.000 Euro zuzüglich Reisekosten erhoben.

Mit der Durchführung dieses Projekts hat das Bundeswirtschaftsministerium das auf internationale Geschäftsanbahnung spezialisierte Kölner Unternehmen trAIDe GmbH beauftragt. Die Geschäftsreise nach Bukarest soll vom 28.09.2015 – 30.09.2015 stattfinden. Die trAIDe arbeitet im Rahmen des Projektes eng mit dem erfahrenen rumänischen Branchenspezialisten Green Partners Environmental Consulting zusammen. Zudem unterstützen wichtige deutsche Branchenvertreter das Projekt, wie VBI – Verband Beratender Ingenieure und GWP – German Water Partnership.

Rumänien gehört seit 2007 zur EU und ist mit über 20 Millionen Einwohnern das siebtgrößte Land der Union. In diesem EU-Land gibt es flächendeckend einen hohen Nachholbedarf im gesamten Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft.

Die öffentliche Trinkwasserversorgung wird zum größten Teil aus Flüssen und dem Grundwasser sichergestellt, ist jedoch längst nicht für alle Einwohner des Landes zugänglich. Hier existieren Prozent der Landbevölkerung sind an das öffentliche Versorgungssystem angeschlossen. Auch hinsichtlich der Abwasserwirtschaft besteht Investitionsbedarf, da auch hier nur knapp 50 Prozent der Bevölkerung an das öffentliche Abwassersystem angeschlossen ist. Darüber hinaus sind weniger als 45 Prozent der Einwohner mit Wasseraufbereitungsanlagen verbunden, in ländlichen Gebieten sind es mit unter 10 Prozent noch deutlich weniger.

Es ist das erklärte Ziel seitens der EU und der rumänischen Regierung hier in den nächsten Jahren deutliche Verbesserungen zu erreichen. Hierzu kann Rumänien in den nächsten Jahren 23 Milliarden Euro im Rahmen der europäischen Struktur- und Investitionsfonds für Infrastrukturprojekte abrufen, davon alleine 2,9 Milliarden für Wasser- und Abwasserinvestitionen. Der Bedarf des Landes an Wasser- und Abwassersystemen ist vielseitig und reicht von der Projektberatung und –Management, über Trainings und Ingenieurarbeiten zu ganzheitlichen Trinkwasseraufbereitungs-, Klär- und andere Filteranlagen. Die 42 öffentlichen Wasserunternehmen, die etwa 85 Prozent des Marktes bedienen, sind zentral organisiert.

Das Projektziel
Das BMWi-Geschäftsanbahnungsprojekt dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen dazu, mit ausgewählten lokalen Geschäftskontakten, die im Rahmen der Geschäftsreise persönlich in Rumänien getroffen werden, eine Kooperationsbeziehung zu entwickeln.

Dienstleistungen im Rahmen des Projektes

  • Auswahl von geeigneten rumänischen Geschäftspartnern anhand Ihres persönlichen Wirtschafts- und Geschäftsinteresses
  • Individuelle Treffen mit passenden, potenziellen rumänischen Geschäftspartnern
  • Interaktiver Informationsaustausch mit rumänischen Auftraggebern und Wirtschaftsrepräsentanten, um dabei Ihr eigenes Produkt- oder Dienstleistungsportfolio vorzustellen
  • Bereitstellung wichtiger makroökonomischer und branchenspezifischer Informationen für rumänischen sowie zusätzlich entsprechende unternehmensspezifische Kompaktinformationen

(Quelle: iXPOS)