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Deutsche Unternehmen rechnen weiterhin mit guten Geschäften in Afrika

Deutsche Unternehmen rechnen weiterhin mit guten Geschäften in Afrika

Berlin (7.1.2015) - Die in Afrika tätigen deutschen Firmen sind mit ihrer Geschäftslage auf dem Kontinent mehrheitlich zufrieden. Die aktuellen Bedingungen für das Afrikageschäft bezeichneten 47,1 Prozent der Unternehmen als gut und ebenfalls 47,1 Prozent als befriedigend.

„Das Geschäftsklima für ausländische Firmen hat sich in vielen afrikanischen Staaten gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich verbessert“, so Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Auch die Prognosen der Unternehmen für das Jahr 2015 seien sehr positiv. Mit einer Verbesserung der Umsätze im laufenden Jahr rechnen 32,4 Prozent, eine gleich bleibende Entwicklung erwarten 52,9 Prozent der befragten Unternehmen. Nur 14,7 Prozent der Firmen befürchten sinkende Umsätze.
 
Die Ebola-Epidemie hat auf die Mehrheit der in Afrika aktiven deutschen Unternehmen praktisch keine Auswirkungen. "Die Firmen, die schon jahrelang in Afrika sind, lassen sich von der Epidemie nicht abschrecken", sagte Liebing. Zumal derzeit auch nur drei der insgesamt 54 afrikanischen Länder von Ebola betroffen seien. 55,9 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass die Epidemie keinerlei  Auswirkungen auf ihr Geschäft habe, 32,4 Prozent bezeichneten die Effekte als gering. Lediglich 11,7 Prozent der Unternehmen rechnen mit negativen Folgen auf ihr Afrikageschäft.
 
Der Afrika-Verein hat seine Mitgliedsunternehmen zum zweiten Mal am Ende des Jahres zu der derzeitigen Geschäftslage und den zukünftigen Geschäftserwartungen befragt. Teil der Befragung war in diesem Jahr ebenfalls eine Einschätzung zu den Auswirkungen der Ebola-Epidemie.

(Quelle: Afrika-Verein)