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Türöffner zur Welt: Die deutschen Auslandshandelskammern

Berlin (23.03.2011) - Auf die umfangreiche Unterstützung mittelständischer Unternehmen durch die deutschen Auslandshandelskammern hat Bundeswirtschaftsminister Brüderle hingewiesen.

Brüderle ist gestern in Berlin mit den Vorständen und Geschäftsführern der deutschen Auslandshandelskammern zu einem Meinungsaustausch über aktuelle außenwirtschaftliche Fragen zusammengetroffen. Die Vertreter der deutschen Auslandshandelskammern halten sich aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Berlin auf.

Brüderle: "Das Auslandsgeschäft ist eine Stütze unseres Aufschwungs. Im Ausland werden 40 Prozent des deutschen Bruttoinlandprodukts erwirtschaftet. Unsere Wirtschaft ist für diese weltweiten Geschäfte und Kooperationen gut aufgestellt. Das dichte Netz der deutschen Auslandshandelskammern bietet eine unentbehrliche Quelle für kompetente Beratung vor Ort. Als Türöffner für deutsche Unternehmen erleichtern sie gerade unseren tüchtigen Mittelständlern den Schritt ins Ausland.

Unsere Kammern sind aber auch in schwierigen Situationen kompetente und hilfreiche Anlaufpunkte. Dies gilt in Japan ebenso wie in Nordafrika. Gerade in krisengeschüttelten Regionen, in denen vieles im Umbruch ist, sind die Auslandshandelskammern als dauerhaftes, verlässliches und weltweites Netzwerk immens wichtig. Namentlich in Japan, Tunesien und Ägypten gibt es gut aufgestellte Kammern, die in den letzten Wochen den betroffenen Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben."

Hintergrund:

Auslandshandelskammern sind freiwillige Zusammenschlüsse von Unternehmen aus Deutschland und dem Partnerland. Weltweit haben sie mehr als 40.000 Mitgliedsunternehmen. Das Netzwerk der Auslandshandelskammern, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt wird, wird in enger Rückkoppelung mit der deutschen Wirtschaft weiter ausgebaut.

Auslandshandelskammern unterstützen an 120 Standorten in 80 Staaten die deutsche Wirtschaft bei ihren Aktivitäten auf ausländischen Märkten. Vor Ort setzen sie sich für die Interessen der Wirtschaft Deutschlands und des jeweiligen Sitzlandes ein. Mit umfangreichen Serviceleistungen fördern sie den Wirtschaftsverkehr in beide Richtungen mit umfangreichen Serviceleistungen. Sie bilden Plattformen, um Themen im Gastland zu platzieren, die für deutsche Unternehmen im Ausland von Bedeutung sind. Gleichzeitig repräsentieren sie den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland. Im öffentlichen Interesse übernehmen die Auslandshandelskammern damit auch eine wichtige Aufgabe der Außenwirtschaftsförderung.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten die Auslandshandelskammern häufig eine unverzichtbare Unterstützung bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland.