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Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Katastrophe in Japan

Berlin (28.03.2011) - Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat Regelungen getroffen, um Erleichterungen für inländische private Spender, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Unterstützungen zugunsten der Opfer in Japan zu schaffen. Außerdem: Das Bundesumweltministerium hat eine Hotline zum Thema Japan eingerichtet!

Für Unternehmen besteht zum einen die Möglichkeit Zuwendungen in Form von Sponsoring-Maßnahmen als Betriebsausgabe abzuziehen. Nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums sind Ausgaben des sponsornden Unternehmens dann "Betriebsausgaben, wenn der Sponsor wirtschaftliche Vorteile für sein Unternehmen bestrebt und diese dadurch erreicht, dass er öffentlichkeitswirksam auf seine Leistung aufmerksam macht."

Des Weiteren besteht für Unternehmen die Möglichkeit ihren Geschäftspartnern, die Schaden erlitten haben, zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen unentgeltlich Leistungen aus ihrem Betriebsvermögen zur Verfügung stellen, die dann in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden können.

Diese Vereinfachungen gelten vom 11. März bis 31. Dezember 2011.

Das Schreiben des Bundesfinanzministeriums können Sie hier abrufen.

Fragen und Antworten sowie Informationen zum Reaktorunglück in Japan finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
http://www.bmu.de/allgemein/aktuell/160.php

Zur Information der bayerischen Bürgerinnen und Bürger hat das Landesamt für Umwelt unter der Telefonnummer 0821 9071-5005 eine Hotline eingerichtet. Die Hotline ist täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr geschaltet.

(Quelle: IHK München)

Die Europäische Kommission hat zwischenzeitlich in der Verordnung (EU) 297/2011 Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermittelsaus Japan erlassen.