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Russland - Polen: Streit um Transportgenehmigungen beigelegt

Moskau (09.02.2011) - Nach langem Streit haben Russland und Polen am 02.02.2011 endlich ein Protokoll unterschrieben, das die Anzahl der LKW-Genehmigungen für polnische Spediteure auf russischem Gebiet für 2011 regelt.

„Anstelle des von der polnischen Seite geforderten Kontingents von 190.000 für 2011 wurde beschlossen, Genehmigungen für 150.000 LKW-Fuhren auszugeben. Für Fahrten in oder aus dritten Ländern, die von polnischen Transporteuren durchgeführt werden dürfen, wurden eine Quote von 24.000 Fuhren, statt der ursprünglich von der polnischen Seite geforderten 66.500, festgelegt“, teilt das russische Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung mit.

Dem von beiden Seiten unterschrieben Protokoll zufolge, gelten die festgesetzten Quoten für die Transportgenehmigungen in den nächsten drei Jahren, was den Abschluss von längerfristigen Verträgen für die Transporteure erlaubt.

Nach Informationen der AHK Russland werden die ersten Genehmigungen schon im Laufe der nächsten Woche erteilt. Trotzdem wird es einige Zeit dauern, bis sich die Lage normalisiert, da zunächst die in den letzten Wochen zurückgehaltenen Lieferungen versendet werden.