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Nahe Absatzmärkte für Exporteinstieg erschließen

Mühldorf (30.03.2011) - Bayern Wirtschaftsminister Zeil hat bayerische Handwerksbetriebe aufgefordert, Exportchancen zu nutzen.

Besonders für Handwerksbetriebe sieht der Minister noch großes Potenzial: „Nur zehn Prozent der Handwerker sind bisher im Ausland tätig. Insgesamt erwirtschaftet die Branche erst fünf Prozent ihres Umsatzes im Ausland“, sagte Zeil heute bei der Veranstaltung ‚Exportland Oberbayern: Exportchancen nutzen!’ in Mühldorf.
 
Die wichtigsten Einsteigermärkte in das Exportgeschäft liegen im nahen Ausland. „Daher habe ich die bayerischen Repräsentanten aus Prag und aus Wien mitgebracht. Sie erläutern aus erster Hand, wo in diesen Märkten die Möglichkeiten für oberbayerische Unternehmen liegen und welche Einstiegshürden zu überwinden sind. Unsere Förderinstrumente helfen Exportneueinsteigern, diese Schwierigkeiten zu meistern“, erklärt Zeil.
 
Da nichts so überzeugend ist wie der Erfolg, bat der Minister die Unternehmer Werner Bretschneider von der WeBe Elektronik GmbH aus Waldkraiburg und Evelyn Maierhofer von der Maierhofer GmbH & Co KG ihre Erfahrungen mit den Unterstützungsleistungen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Exportgeschäft zu schildern. 2007 hatte das Unternehmen Maierhofer GmbH & Co KG den ersten ‚Exportpreis Bayern’ in der Kategorie Handwerk erhalten. Der Preis wird jährlich in den fünf Kategorien Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Tourismus an Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitern verliehen. „Mit dieser Auszeichnung machen wir die Exporterfolge kleiner Unternehmen sichtbar. Viele glauben immer noch, dass ein gutes Exportgeschäft ein großes Unternehmen voraussetzt – das stimmt aber nicht und wir sind sehr stolz auf die Erfolge unserer Preisträger“, so Zeil. Daher legt der Minister den oberbayerischen Unternehmern besonders ans Herz, sich um die diesjährige Auszeichnung zu bewerben.