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Geschäftsmöglichkeiten für bayerischen Mittelstand bei Mega-Sportereignissen in Brasilien

Rio de Janeiro (07.11.2011) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel ist jetzt in Begleitung einer 36-köpfigen Wirtschaftsdelegation nach Brasilien gereist.

Hessel: „Brasilien ist für Bayern einer der entscheidenden Export-Wachstumsmärkte. Unsere Ausfuhren nach Brasilien sind von 2009 auf 2010 um 55 Prozent gestiegen. Allen voran die Mega-Sportereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bieten bayerischen Unternehmen vielfältige attraktive Auftragschancen.“ Hier seien neben Stadiontechnik und -ausrüstung vor allem Ingenieurleistungen, Sicherheits-, Verkehrs- und Logistik-Know-how sowie Tourismus- und Hotelmanagement gefragt.
 
Gleichzeitig eröffnet das nationale Konjunkturprogramm ‚PAC’, von dem der brasilianische Bausektor und dessen Zulieferindustrie profitieren, für Lieferungen von Baumaschinen, Werkzeugen und Ausrüstungen großes Geschäftspotenzial. Zudem wächst in Brasilien die Energienachfrage noch schneller als die Wirtschaft. Um die drohende Energielücke zu schließen, investiert die Regierung in klassische und erneuerbare Quellen und setzt auf Hochtechnologie aus dem Ausland. „In all diesen Branchen verfügen unsere Unternehmen über eine hervorragende Produkt- und Servicepalette, die auf den Weltmärkten und speziell in Brasilien gefragt ist. Wir wollen daher den brasilianischen Vertretern aus Politik, Verbänden und Unternehmen die bayerische Wirtschaft als zuverlässigen, hochkompetenten und innovativen Partner vorstellen“, erklärt Hessel.
 
Mit einem Handelsvolumen von 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2010 ist Brasilien der wichtigste Handelspartner Bayerns in Lateinamerika. Das Land erweist sich derzeit als dynamischer Wachstumsmarkt und eröffnet aufgrund der starken Binnennachfrage aussichtsreiche Geschäftsmöglichkeiten. „Brasilien bietet wie kein anderes Land eine derart günstige Kombination aus Ressourcenreichtum, Marktgröße, Konsumbegeisterung und stabilem demokratischen und wirtschaftlichen Umfeld. Das haben auch die über 1.000 bayerischen Firmen erkannt, die bereits Geschäftsbeziehungen mit brasilianischen Partnern pflegen, und natürlich die über 400 Unternehmen, die vor Ort mit Niederlassungen und Partnern tätig sind“, erläutert die Staatssekretärin.