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Bayerns wichtigste Handelspartner 2010

München (08.03.2011) - Die bayerische Wirtschaft hat im vergangenen Jahr 2010 stark vom Anziehen der weltweiten Konjunktur profitiert.

Die Bayerische Exportwirtschaft befindet sich auf einem neuen Höhenflug. Gab es im Jahr 2009 noch einen krisenbedingten Rückgang der bayerischen Warenausfuhren um 20,4 %, so nahmen die bayerischen Exporte von Januar bis Dezember 2010 um 17,1 % auf 145,1 Mrd. Euro zu. Besonders erfolgreich waren bayerische Produkte 2010 in den Vereinigten Staaten, in der Volkrepublik China sowie in zahlreichen Schwellenländern in Asien und Lateinamerika.
 
China hat sich immer mehr zur Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft entwickelt. Die bayerischen Exporte nach China stiegen 2010 um 62 % auf 11,6 Mrd. Euro an, damit rückte China vom sechsten auf den dritten Platz der wichtigsten Exportmärkte des Freistaats vor. Mit einem Wachstum von 23 % auf 13,7 Mrd. Euro überholten die Vereinigten Staaten Österreich, die letztjährige Nummer eins in der Exportstatistik (plus 7,1 % auf 12,8 Mrd. Euro) und setzen sich wieder auf den ersten Platz der wichtigsten Exportmärkte Bayerns.

Besonders dynamisch waren 2010 neben China auch die Exportzuwächse in zahlreichen Schwellenländern. So stiegen die bayerischen Exporte nach Brasilien, Chile, Malaysia und Taiwan um mehr als 50 % an und nach Argentinien, Mexiko und Südkorea um mehr als 40 %. 
 
Nebenstehend finden Sie eine Übersicht über Bayerns 20 wichtigste Export- und Importpartner und die Entwicklung des Handels mit diesen Ländern im Vergleich zum Vorjahr.