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Unternehmen müssen betriebsinterne Daten besser schützen

Berlin/München (07.12.2010) - Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung von geheimen, staatlichen Unterlagen auf Wikileaks sollte sich jedes Unternehmen darüber klar werden, dass es auch selbst Opfer durch Veröffentlichung betriebsinterner Daten im Internet werden kann.

Nach Auffassung Berthold Stoppelkamp, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e.V (ASW), gehen viele Firmen viel zu sorglos mit dem Schutz der Datenbanken ihrer Computersysteme um. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen haben wir erhebliche Defizite. Sobald ein Unternehmen
die Kontrolle über sensible Daten einem Dritten überträgt, steigt das Sicherheitsrisiko.“

Die ASW appelliert an Unternehmen, Informationsschutzkonzepte zum Schutz sensibler betrieblicher Daten zu erstellen. Allein durch ungewollten Informationsabfluss entsteht der deutschen Wirtschaft ein jährlicher Schaden von mindestens 20 Mrd. Euro. Hilfestellungen bei der Erarbeitung von Informationsschutzkonzepten leisten neben der ASW die Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft (VSWn) sowie die Verfassungsschutzbehörden in Bund und Ländern.

Der Bayerische Verfassungsschutz hat im September dieses Jahres ein neuartiges Portal mit wertvollen Hinweisen aktiviert, wie sich Unternehmen gegen Wirtschaftsspionage schützen können. Das Internetportal ist ab sofort unter der Adresse www.wirtschaftsschutz.bayern.de erreichbar.

Beachten Sie auch die Auwi-Portal-Serie "Wirtschaftsspionage".