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Fußball-WM und Olympiade in Brasilien sichern deutsche Jobs

Berlin/München (28.04.2010) - Deutschen Unternehmen winken neue Milliarden-Aufträge im Ausland. Darauf weist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit Blick auf die sportlichen Großereignisse hin, die Brasilien in den kommenden Jahren ausrichtet.

 

Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen 2016 stehen in dem größten lateinamerikanischen Land gleich zwei Events vor der Tür, die auch enorme wirtschaftliche Dimensionen haben.

Für den Bau von Sportstätten, die Verbesserung der Sicherheit sowie den Ausbau der Transport- und Tourismusinfrastruktur werden Aufträge mit einem Volumen von rund 45 Milliarden Euro vergeben. Bereits im Rahmen der WM in Südafrika verbuchten deutsche Firmen Orders im Umfang von 1,5 Milliarden Euro; in Brasilien könnte es noch deutlich mehr werden.

Ihr Vorteil: Viele deutsche Unternehmen haben schon bei der Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaften in Deutschland und Südafrika gezeigt, dass sie die richtigen Partner für solche Aufgaben sind.

Besonders gute Chancen rechnet sich die hiesige Wirtschaft in den Bereichen Stadionbau, Energie- und Umwelttechnik, Mobilitätstechnik, Baumaschinen, Gebäudeausbau und -ausstattung sowie Sicherheitstechnik aus.

Nach DIHK-Berechnungen ist ein Auftragsvolumen von rund 5 Milliarden Euro durchaus möglich. Damit könnten rund 50.000 Arbeitsplätze in deutschen Firmen geschaffen beziehungsweise gesichert werden.

Nicht nur die über 1.200 bereits in Brasilien ansässigen deutschen Unternehmen haben Aussicht auf gute Geschäfte. Gerade auch Brasilien-Einsteigern aus dem innovativen deutschen Mittelstand bieten sich zahlreiche lukrative Möglichkeiten. Allerdings drängt die Zeit, denn die Auftragsvergabe läuft bereits an.

(Quelle: DIHK, Meldung vom 26.04.2010)

Beachten Sie hierzu auch den Termin "Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage".