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Export als Konjunkturmotor für Bayern

München (23.06.2010) - Die bayerische Exportwirtschaft hat sich nach den Worten von Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in den ersten drei Monaten dieses Jahres von den schweren Einbrüchen 2009 erholt.

"Die Ausfuhren liegen insgesamt deutlich über dem Niveau des Vorjahres,“ so Zeil. Der Export erweise sich damit als zentraler Motor der konjunkturellen Erholung. Der Freistaat profitiere überdurchschnittlich stark von einer wieder anziehenden Weltkonjunktur, vor allem in den BRIC-Staaten und anderen Schwellenländern.
 
Angesichts der positiven Außenhandelszahlen betont Zeil: „Es zahlt sich aus, dass die bayerischen Unternehmen ihre Chancen in den Wachstumsmärkten frühzeitig erkannt und ergriffen haben. Mit innovativen, technologisch herausragenden Spitzenprodukten und komplexen Systemlösungen bietet die bayerische Wirtschaft das an, was die Wachstumsmärkte der Zukunft wünschen.“ ‚Made in Bavaria’ sei rund um den Globus eine starke Marke. Zeil sicherte zu, auch in Zukunft die Wirtschaft konsequent dabei unterstützen, die Wachstumsmärkte der Welt zu erschließen.

Die bayerischen Ausfuhren sind im ersten Quartal 2010 insgesamt um 8,4 Prozent gegenüber 2009 gestiegen, die Importe um 8 Prozent. In der Summe hat Bayern Güter im Wert von 32,3 Milliarden Euro exportiert und im Gegenzug Waren für 29,3 Milliarden Euro importiert. Vor allem die Exporte nach Asien haben mit einem Zuwachs von 33,2 Prozent deutlich an Volumen gewonnen. Auch die Ausfuhren nach Europa, hier vor allem in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sind mit einem Plus von 4,2 Prozent wieder auf einem Wachstumspfad. Innerhalb der EU zeigt sich jedoch ein uneinheitliches Bild. Während die Exporte in die Slowakei (+ 38,7%), nach Portugal (+ 34,3%), Großbritannien (+ 18,7%) und in die Niederlande (+ 17,4%) deutlich zulegten, haben andere Länder wie Bulgarien (- 38,4%), Litauen (- 32,8%) und Estland (- 22,4%) noch einmal an Boden verloren. Der Handel mit Mittel- und Osteuropa hat sich im ersten Quartal insgesamt relativ schwach entwickelt. Die Ausfuhren sind um 12,6 Prozent zurückgegangen. „Zahlreiche Länder Mittel- und Osteuropas leiden nach wie vor erheblich unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das bekommen auch unsere bayerischen Unternehmen zu spüren. Auch die Ausfuhren in die USA leiden mit einem Minus von 3,5 Prozent nach wie vor unter den Folgen der geplatzten Immobilienblase“, so Zeil abschließend.