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EU will Forschungsförderung vereinfachen

Brüssel (12.05.2010) - Forscher und innovative Unternehmen sollen künftig leichter an europäische Fördergelder kommen. Die Europäische Kommission will mehr Transparenz in von ihr mitfinanzierte Förderprojekte bringen, um so eine Beteiligung daran für interessierte Unternehmen und Wissenschaftler attraktiver zu machen.

Dass die europäische Forschung ihr Potenzial voll ausschöpft, ist für die EU-Strategie „Europa 2020“ von zentraler Bedeutung. Forschung und Innovation spielen eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Erholung Europas. Außerdem bilden sie die Grundlage für mehr Wachstum und Beschäftigung. "Wir müssen die besten Forscher und die innovativsten Unternehmen für unsere Programme gewinnen und es ihnen möglich machen, sich auf die Ergebnisse zu konzentrieren anstatt auf bürokratische Verfahren", sagte dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft.
 
Im Kern geht um drei Punkte: So sollen IT-Systeme verbessert und Regeln, insbesondere im Bereich der Rechnungsprüfungen, standarisiert werden. Des Weiteren ist eine vereinfachte Finanzplanung vorgesehen. Bei Projekten muss nun nicht mehr jeder kleine Ausgabenposten einzeln und penibel abgerechnet werden. Schließlich soll bei künftigen Forschungsprogrammen den Empfängern eine Pauschale ausgezahlt werden. Somit könnten sie bereits im Vorfeld spezielle wissenschaftliche Arbeiten ausführen.
 
EU-Nachrichten der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, 30.4.2010)