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Bayern baut sein Repräsentantennetzwerk 2010 weiter aus

München (04.02.2010) - Ob in den USA, Japan, China, Russland, Brasilien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten: Der Freistaat Bayern hat seit Mitte der 90er Jahre weltweit ein erfolgreiches Netz von 20 Auslandsrepräsentanzen geschaffen. Österreich und die Türkei kommen in diesem Jahr hinzu!

Ob in den USA, Japan, China, Russland, Brasilien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten: Der Freistaat Bayern hat seit Mitte der 90er Jahre weltweit ein erfolgreiches Netz von 20 Auslandsrepräsentanzen geschaffen. Beim gestrigen Jahrestreffen der bayerischen Auslandsrepräsentanten betonen Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel die Vorteile des Netzwerks: „Unsere Repräsentanten sind die erste Anlaufstelle speziell für kleine und mittlere bayerische Unternehmen, die Interesse an der Erschließung neuer Märkte im Ausland haben. Sie informieren über Standortvorteile, bieten bayerischen Firmen eine kompetente umfassende Beratung und helfen bei der Vermittlung von Geschäftkontakten."

Zeil: „Aus diesem Grund werde ich noch in diesem Jahr nach Istanbul und Wien reisen, um zwei weitere bayerische Repräsentanzen zu eröffnen. Die Türkei und Österreich sind bedeutende Absatzmärkte für bayerische Unternehmen." Der Präsident der BIHK Greipl begrüßt den Ausbau des Repräsentantennetzwerks: „In Österreich und der Türkei ist das Potenzial für hochwertige bayerische Produkte und Dienstleistungen noch lange nicht ausgeschöpft. Insbesondere Österreich als wichtigster Handelspartner Bayerns stellt für bayerische Unternehmen ein ideales Sprungbrett für den Eintritt in die boomenden Märkte Ost- und Südosteuropas dar." Auch der Chef der Bayerischen Handwerkskammer Traublinger bestätigt: „Speziell der österreichische Markt bleibt auch vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise als Exportmarkt für Handwerksbetriebe erfolgversprechend. Für den schwieriger zu erschließenden türkischen Markt ist eine zusätzliche Unterstützung besonders sinnvoll. Die Auslandsrepräsentanten können den Unternehmen den Einstieg wesentlich erleichtern."

Neben der Außenwirtschaftsförderung betreiben die Repräsentanzen aktives Standortmarketing für Bayern. Sie akquirieren und betreuen ausländische Investoren gemeinsam mit Invest in Bavaria, der Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Wenngleich sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise insbesondere auch auf die Anzahl der ausländischen Direktinvestitionen in Bayern spürbar ausgewirkt hat, sind die erzielten Erfolge im Jahr 2009 bemerkenswert. So wurden beispielsweise durch Invest in Bavaria in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Repräsentanzen in den USA, Indien, Japan und China mehr als 40 Investitionsvorhaben interessierter Unternehmen aus diesen Ländern erfolgreich begleitet und abgeschlossen.