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50 Jahre Investitionsgarantien der BRD

Berlin (18.05.2010) - Sie gelten als Instrument der Außenwirtschaftsförderung zum Schutz gegen politische Risiken und als zentraler Baustein bei der Finanzierung und dem Risikomanagement in Entwicklungs- und Schwellenländern: die Investtitonsgarantien des Bundes.

Ende 1959 wurde die gesetzliche Grundlage für die Investitionsgarantien der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. 1960 fand dann die erste Sitzung des Interministeriellen Ausschusses mit Vertretern aus den Bundesministerien für Wirtschaft der Finanzen, für wirtschaftliche Zusammenarbeit und des Auswärtigen Amtes sowie Vertretern der Wirtschaft und Verbände statt.

Die Investitionsgarantien werden von der deutschen Wirtschaft seit ihrer Gründung immer stärker nachgefragt. Dies wird eindrucksvoll belegt durch den Rekordwert bei der Höchsthaftung Ende 2009 in Höhe von 24,3 Mrd. EUR. Das Förderinstrument hat damit einen bedeutenden Beitrag geleistet, die deutschen Unternehmen bei der notwendigen Expansionsstrategie in Richtung Entwicklungs- und Schwellenländer zu unterstützen. Zahlreiche Projekte konnten erst mit Hilfe von Investitionsgarantien finanziert und damit realisiert werden. Zudem konnten in den letzten Jahren durch politische Flankierung der Bundesregierung abgesicherte Projekte mit einem Garantievolumen von rd. 1,3 Mrd. EUR erfolgreich fortgeführt werden.

Während der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich das Garantieinstrument als stabiles und verlässliches Förderinstrument für die deutsche Wirtschaft bewährt. Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Viele Arbeitsplätze in Deutschland werden durch Investitionsgarantien gesichert, sei es bei der Produktion oder in der Forschung und Entwicklung. Auch die Einfuhr von Rohstoffen wird mit Investitionsschutz im Ausland häufig erst möglich. All diese Faktoren tragen maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei."