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Zeil unterwegs in Kalifornien

Mountain View (03.06.2009) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil besucht heute im Rahmen seiner derzeitigen Kalifornienreise das US-Unternehmen Google.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Management steht das Engagement des Unternehmens in Bayern. Zeil: „Bayern ist stolz, dass Google seit Herbst 2007 sein deutschlandweit erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum in München betreibt. Google profitiert von den hochqualifizierten Arbeitskräften und dem ausgezeichneten Forschungs- und Universitätsumfeld in der Region München.“ Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 14 000 Mitarbeiter, davon etwa 2 500 in Europa

Seit Dienstag besucht Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil Kalifornien und führt wirtschaftliche und politische Gespräche. „Mit meiner Reise nach Kalifornien möchte ich die engen Beziehungen zwischen Bayern und Kalifornien weiter intensivieren. Gerade in der aktuellen Weltwirtschaftskrise ist eine solide transatlantische Zusammenarbeit die Grundlage für die Bewältigung der gewaltigen Herausforderungen“, so Zeil.

Im Rahmen der Delegationsreise wird Wirtschaftsminister Zeil Gespräche mit kalifornischen Regierungsvertretern führen, zum Beispiel mit dem stellvertretenden Governor John Garamendi. Ein Schwerpunkt der Reise ist eine Veranstaltung an der Stanford Universität zum Thema ‚Nachhaltige Energienutzung und -erzeugung’. Zeil: „Dem Schutz des Weltklimas muss höchste Priorität eingeräumt werden. Es ist unerlässlich, Energie durch nachhaltige, alternative sowie effiziente Technologien und eine umweltbewusste Nutzung einzusparen.'

Wirtschaftsminister Zeil nimmt an der Feier zum zehnjährigen Bestehen der bayerischen Repräsentanz in Kalifornien teil und besucht neben Google das BMW-Forschungszentrum in Palo Alto.

Bayern und die USA verbinden traditionell enge wirtschaftliche Beziehungen. Mit einem Außenhandelsvolumen von mehr 24 Milliarden Euro sind die USA einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Bayerns. Rund 750 bayerische Unternehmen haben eine Niederlassung in den USA. Umgekehrt sind etwa 850 US-Unternehmen in Bayern aktiv. Davon stammt rund ein Viertel aus Kalifornien. Die bayerischen Repräsentanzen in San Francisco und New York bieten US-Unternehmen, die an Bayern interessiert sind, kostenlose und umfassende Betreuung vor Ort.